Können Kinder im Ernstfall Leben retten? Die klare Antwort: Ja, denn Helfen lässt sich lernen. Beim vierten und letzten Erste-Hilfe-Aktionstag des Jahres 2026 hat die Sportjugend im Stadtsportbund Bochum gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bergmannsheil, den Maltesern Bochum und der Feuerwehr Bochum erneut bewiesen, wie spielerisch und nachhaltig Nachwuchskräfte an lebensrettende Maßnahmen herangeführt werden können.
Der erlebnisreiche Tag begann für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem gemeinsamen Frühstück, ehe die praktischen Übungen auf dem Programm standen. Die Kinder lernten, wie man über die Notrufnummer 112 präzise Hilfe anfordert, wie wichtig das Trösten und Beruhigen von verunfallten Personen ist und wie Verbände fachgerecht angelegt werden. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Herzdruckmassage, die die Mädchen und Jungen unter fachkundiger Anleitung selbst ausprobieren durften.
Blick hinter die Kulissen: Notaufnahme, Rettungswagen und Hubschrauberlandeplatz
Neben dem Praxistraining erhielten die Nachwuchs-Retter exklusive Einblicke in den Rettungsalltag des Bochumer Universitätsklinikums: Auf dem Rundgang erkundeten sie die Notaufnahme sowie ein voll ausgestattetes Rettungsfahrzeug der Hilfsorganisationen. Ein Höhepunkt war der Besuch des Hubschrauberlandeplatzes auf dem Dach des Bergmannsheils. Dort stand Andreas, Pilot des Rettungshubschraubers Christoph Niedersachsen, den neugierigen Fragen der Kinder Rede und Antwort. Begleitet wurde die Gruppe zudem vom beliebten Maskottchen „Malte, der Malteser-Bär“.
Die Veranstalter zogen ein durchweg positives Fazit der viertägigen Jahresreihe. Im Zentrum stand dabei stets die Kernbotschaft, dass auch die Jüngsten im entscheidenden Moment nicht wegschauen, sondern Verantwortung übernehmen und wirksame Erste Hilfe leisten können.
