Beitrag: Stadt Bochum sucht Standorte für neue Kommunikationstafeln
Springorumtrasse

(c) Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Um Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe auf städtischen Freiflächen weiter zu stärken, baut die Stadt Bochum das Angebot an Kommunikationstafeln auf Kinderspielplätzen aus. Die Stadtverwaltung ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Vorschläge für weitere geeignete Spielplatzstandorte einzureichen. Hinweise und Anregungen können per E-Mail an mkolbe@bochum.de gesendet werden.

Unterstützte Kommunikation im öffentlichen Raum

Kommunikationstafeln sind ein wichtiges Element der Unterstützten Kommunikation. Sie richten sich an Kinder und Erwachsene ohne oder mit eingeschränkter Lautsprache, indem sie alternative Kommunikationsformen bereitstellen, die das gesprochene Wort ergänzen oder ersetzen.

Auf den Tafeln werden sogenannte METACOM-Symbole genutzt. Diese visuellen Piktogramme besitzen für viele Kinder einen hohen Wiedererkennungswert, da sie bereits in Kindertagesstätten, Förderschulen und Therapieeinrichtungen eingesetzt werden. Die Symbole ermöglichen es Nutzerinnen und Nutzern, Wünsche, Gefühle oder Bedürfnisse schnell und ohne Sprachbarrieren mitzuteilen. Neben dem praktischen Nutzen auf dem Spielplatz setzen die Aufsteller ein sichtbares Zeichen für Barrierefreiheit, Wertschätzung und Vielfalt im Alltag.

Mehr als ein Dutzend Tafeln bereits im Einsatz

Aktuell stehen bereits auf mehr als einem Dutzend Bochumer Kinderspielplätze entsprechende Tafeln. Dazu gehören unter anderem die viel genutzten Spielbereiche im Bochumer Stadtpark sowie im Volkspark Langendreer. Mit den Rückmeldungen aus der Bevölkerung soll das Netz an inklusiven Spielorten im gesamten Stadtgebiet zielgerichtet erweitert werden.

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