Beitrag: Abenteuer und Kultur im August auf Zeche Hannover
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Zeche Hannover

Das LWL-Museum Zeche Hannover lockt im August mit Hochseilgarten, Familientag und Ausstellungen. Das Sommerprogramm bietet kostenfreie Erlebnisse für Groß und Klein.

Der August bringt ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm auf das Gelände der Zeche Hannover in Bochum. Das LWL-Museum lädt Familien, Kulturinteressierte und Abenteuerlustige zu zahlreichen Mitmachaktionen, Führungen und Ausstellungen ein. Den Auftakt bildet ein sportliches Highlight in den ersten Augusttagen, wenn der mobile Hochseilgarten des Stadtsportbundes Bochum e.V. auf dem Zechengelände Gast gibt. Von Mittwoch, 5. August, bis Freitag, 7. August, können Gäste jeweils von 14 bis 18 Uhr in 2,50 Metern Höhe ihren Mut auf Balken und Seilen erproben. Ergänzt wird das Kletterangebot durch zwei Bungee-Trampoline sowie Sonderöffnungszeiten des beliebten Kinderbergwerks Zeche Knirps.

Ein weiterer Höhepunkt des Monats ist der große Familientag am Sonntag, 30. August 2026. Von 11 bis 18 Uhr dreht sich rund um das Kinderbergwerk alles um Spiel, Kreativität und Bewegung. Neben Kinderschminken und freiem Spiel erwarten die Besucherinnen und Besucher besondere Familienführungen über das historische Areal. Wie das Museumsteam betont, stehen Bewegung, Entdeckungen und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt des Sommermonats. Sämtliche Angebote des Familientags sowie der Kletteraktionen sind für die Teilnehmenden kostenfrei nutzbar.

Historische Einblicke und Naturführungen auf dem Zechengelände

Neben den Großveranstaltungen bietet der Kalender zahlreiche Themenführungen für Geschichts- und Naturinteressierte. Bereits am Samstag, 1. August, führt eine zweieinhalbstündige Geschichtstour unter dem Titel „Wohnen auf der Seilscheibe“ durch die ehemaligen Zechenkolonien. Am Samstag, 29. August, erblüht das Industriemagazin bei der Wildkräuterführung „Kräuter und Kohle“, die aufzeigt, wie viel Natur zwischen Schotter und alten Steinen gedeiht. Regelmäßige Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine runden das feste Programm an Sonn- und Feiertagen sowie jeden dritten Samstag im Monat ab.

Zusätzlich laden zwei parallele Fotografie-Sonderausstellungen zum Verweilen auf dem Burggelände ein. Die Schau „Der Weg der Kohle“ von Khalil Noé Döring dokumentiert die europäische Steinkohlenlogistik und stellt die Menschen hinter Transport und Verarbeitung in den Fokus. Die Outdoor-Ausstellung „Großstadt Wildnis“ von Sven Meurs zeigt wiederum faszinierende Aufnahmen von Wildtieren, die sich deutsche Großstädte als neuen Lebensraum erobert haben. Beide Ausstellungen sind den gesamten August über auf dem Museumsgelände zugänglich und bieten spannende Einblicke in Arbeitswelten und Naturphänomene.

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