Beitrag: Aktionstage in Bochum: Das eigene Leitungswasser erleben
Trinkwasserbrunnen

Ein Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke in Bochum, 09.06.2023. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Das neu gegründete Wasser-Quartier Bochum lädt zu zwei Informationstagen mit kreativen Mitmach-Aktionen für die ganze Familie ein.

Die Nachhaltigkeitszentrale in der Bochumer Innenstadt steht an zwei Tagen im Juli ganz im Zeichen des heimischen Trinkwassers. Eine Kooperation aus dem Verein a tip: tap, der Verbraucherzentrale NRW sowie der Stadt und den Stadtwerken Bochum rückt den Schluck Wasser aus dem Hahn in den Fokus. Bürgerinnen und Bürger können sich vor Ort umfassend über die ökologischen und ökonomischen Vorteile von Leitungswasser informieren. Das Projekt möchte den Umstieg auf das hiesige Trinkwasser fördern und ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum schaffen. Die Initiatoren betonen, dass der Wechsel zum Hahn nicht nur den Geldbeutel schont, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Kreatives Mitmach-Programm für Kinder und Erwachsene

Das Wasser-Quartier öffnet am Freitag, den 17. Juli, von 11:00 bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 18. Juli, von 10:00 bis 17:00 Uhr seine Türen in der Kortumstraße 93. Für die jüngsten Besucher gibt es eine Vielzahl an spielerischen Entdeckungs- und Experimentier-Ecken rund um das Thema Wasser. Kinder haben unter anderem die Möglichkeit, eigene Trinkflaschen bunt zu bemalt, und können bei kleinen Wettbewerben Preise gewinnen. Erwachsene sind ebenfalls eingeladen, ihr Wissen bei verschiedenen Quizzes zu testen, oder sich in der eingerichteten Lounge bei einem erfrischenden Glas Wasser zu erholen.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz direkt aus dem Hahn

Der bewusste Umstieg von Flaschen- auf einfaches Leitungswasser bringt laut den beteiligten Experten erhebliche Vorteile für die Umwelt mit sich. Durch den Verzicht auf abgepacktes Wasser wird nicht nur eine große Menge an Verpackungsmüll vermieden, sondern es entfallen auch lange Transportwege. Diese Reduzierung der Logistik spart im Umkehrschluss jede Menge CO2-Emissionen ein, was der regionalen Klimabilanz zugutekommt. Da der Liter aus dem Hahn zudem deutlich günstiger als gekauftes Mineralwasser ist, sparen Verbraucher im Alltag effektiv Geld.

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