Beitrag: 50 bunte Jahre in der Kita Eulenbaumstraße
50 Jahre AWO-KiTa Eulenbaumstraße. Das wurde mit Groß un d Klein gefeiert.

Foto: Jenny Musall

Ein halbes Jahrhundert Kinderlachen, Herzblut und starke Gemeinschaft. Das feiert die AWO-KiTa in der Eulenbaumstraße. Gefeiert wurde mit Familien und Freunden der AWO.

Das große Jubiläumsfest im Quartier Hustadt markiert einen historischen Meilenstein für die frühkindliche Bildung im Bochumer Süden. Bereits im Sommer 1975 begann der Bau der heutigen Kindertagesstätte, bevor sie ein Jahr später feierlich eröffnet wurde. Heute werden in der modernen Einrichtung insgesamt 81 Kinder in vier Gruppen betreut. Neben einem bunten Bühnenprogramm sorgte vor allem die freiwillige Feuerwehr für leuchtende Augen bei den kleinen Gästen. Hier konnten die Kinder beispielsweise mit dem Wasserschlauch einen Ball runterspritzen.

Generationenübergreifende Verbundenheit in Bochum Querenburg

Die tiefe Verwurzelung im Stadtteil zeigt sich besonders daran, dass viele ehemalige Kita-Kinder heute selbst als Eltern oder Großeltern zurückkehren. Für das gesamte Team rund um Leiterin Dana Imiolczyk ist diese Treue die schönste Bestätigung für ihre tägliche Arbeit. Ein Höhepunkt des Tages war der Besuch von Sabine Figger, die die Einrichtung 35 Jahre lang geleitet hat. Kontinuität und familiäre Atmosphäre machen das Haus zu einem verlässlichen Anker im sozialen Gefüge. „Für uns Erzieher ist es das schönste Kompliment, wenn ehemalige Kita-Kinder ihre eigenen Kinder wieder zu uns bringen“, freut sich Dana Imiolczyk. „Das zeigt, welches Vertrauen Familien unserer Arbeit über Generationen hinweg entgegenbringen“, ergänzt die Leiterin.

Unter den Gästen herrschte eine ausgelassene Stimmung, als die Politik das Wort ergriff. Bundestagsabgeordneter Serdar Yüksel fand herzliche Worte für die traditionsreiche Einrichtung. „50 Jahre, ein halbes Jahrhundert, das ist wirklich ein ganz, ganz besonderes Ereignis, und das kommt auch bei uns in der Arbeiterwohlfahrt, die ja 107 Jahre alt ist, auch nicht so häufig vor. Es ist eine unserer ältesten Einrichtungen als Arbeiterwohlfahrt“, sagt Yüksel über die Einrichtung.

Pädagogische Vorreiterrolle der AWO-Kindertagesstätte im Ruhrgebiet

Auch Bochums Bürgermeisterin Martina Schnell zeigt sich begeistert von der Atmosphäre und dem Zustand der Anlage: „So eine moderne Anlage, toll renoviert, tolle einladende Gruppenräume, ein wunderbares Außengelände und vor allen Dingen ein wunderbares Team, das mit viel, viel Herzblut dabei ist. Und man merkt, wie glücklich die Kinder hier sind und auch, wie zufrieden die Familien sind, denn sonst wären nicht alle heute hier.“

„Mit dieser Offenheit für neue Konzepte und der Bereitschaft, Entwicklungen aktiv mitzugestalten, hat sich die Kita Eulenbaumstraße über viele Jahre als innovative und zukunftsorientierte Bildungseinrichtung innerhalb der AWO Ruhr-Mitte etabliert“, lobt Geschäftsführer Marc-André Schaaf.

Die Kinder selbst stahlen den Erwachsenen am Nachmittag bei einem charmanten Rollenspiel komplett die Show. In Mini-Interviews mit Sebastian Hup sind sie verkleidet in die Rollen der Kita-Leitung, des Geschäftsführers und der guten Seele des Hauses, Karin, geschlüpft. Mit viel Witz spiegelten sie den turbulenten Alltag und die kleinen Macken ihrer großen Vorbilder wider. Nebenbei haben die Kinder Tänze einstudiert, die sie vor den Eltern und Gästen gezeigt haben. Entsprechend ist der Nachmittag mit vielen Gesprächen, Erinnerungen und Spaß zu Ende gegangen.

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