Beitrag: Unfall auf der A40 und verletzte Seniorinnen nach Bus-Vollbremsung
Unfall im A40-Tunnel

(c) Feuerwehr Bochum

Einsatzreicher Samstag für die Bochumer Rettungskräfte: Ein Unfall mit vier beteiligten Autos legte am Samstagmittag den Verkehr im A40-Tunnel lahm und forderte fünf Verletzte. Zudem fahndet die Polizei nach einer rücksichtslosen Flucht im Stadtgebiet, bei der zwei Businsassen im Alter von 76 und 78 Jahren zu Schaden kamen.

Die Leitstellen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei verzeichneten in den vergangenen Stunden zwei folgenschwere Zwischenfälle im Bochumer Stadtgebiet. Neben einem komplexen Rettungseinsatz auf der Autobahn steht eine gefährliche Verkehrsflucht im Fokus der Ermittler.

Vier Autos krachen im A40-Tunnel ineinander – Fünf Verletzte im Krankenhaus

Am Samstagmittag, den 11. Juli 2026, kam es auf der Bundesautobahn A40 in Fahrtrichtung Dortmund zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Gegen 13:38 Uhr ging in der Leitstelle ein Notruf über einen schweren Verkehrsunfall direkt im Tunnelbereich der Autobahn ein. Da zunächst unklar war, ob Personen in den Wracks eingeschlossen sind, rückte ein Großaufgebot an Rettungskräften aus.

Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt vier Pkw kollidiert waren, in denen sich sieben Insassen befanden. Entgegen der ersten Befürchtungen war glücklicherweise niemand im Fahrzeug eingeklemmt. Während die Feuerwehr die Einsatzstelle im Tunnel absicherte, übernahm das medizinische Personal die Sichtung und Erstversorgung der Betroffenen. Fünf der sieben beteiligten Personen erlitten so schwere Verletzungen, dass sie mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Um die Sicherheit an der Unfallstelle zu gewährleisten, griff die Tunnelleitzentrale in Hamm per Fernwirkung ein und reduzierte die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Tunnelbereich drastisch, sodass der nachfolgende Verkehr kontrolliert abgeleitet werden konnte. Im Einsatz waren vier Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Löschfahrzeug der Hauptwache Innenstadt sowie die Ausbildungseinheit der Berufsfeuerwehr Bochum. Nach rund einer Stunde wurde die Einsatzstelle für die Unfallaufnahme an die Autobahnpolizei übergeben.

Grauer Kleinwagen erzwingt Bus-Notbremsung: Zwei Seniorinnen im Krankenhaus, Zeugen gesucht

Bereits am Freitagnachmittag (10. Juli) kam es auf der Friederikastraße zu einer rücksichtslosen Unfallflucht, bei der zwei ältere Damen verletzt wurden. Ein 55-jähriger Busfahrer der Bochumer Linie 354 war gegen 16:45 Uhr in Fahrtrichtung Romanusplatz unterwegs, als plötzlich ein grauer Kleinwagen unvermittelt aus der Yorckstraße in die Friederikastraße einbog.

Um einen fatalen Zusammenstoß mit dem Auto zu verhindern, musste der Busfahrer eine sofortige Vollbremsung einleiten. Durch den unerwarteten Ruck verloren im Inneren des Busses zwei Fahrgäste den Halt: Eine 76-jährige und eine 78-jährige Bochumerin stürzten schwer und mussten vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht werden.

Der Verursacher im grauen Kleinwagen, der ein Bochumer Kennzeichen (BO) besaß, scherte sich nicht um die Folgen und flüchtete unerlaubt vom Unfallort. Der gesuchte Fahrer wird wie folgt beschrieben:

  • Alter: Etwa 20 bis 30 Jahre alt

  • Aussehen: Dunkle Haare, markanter Vollbart, Brillenträger

  • Kleidung: Dunkles T-Shirt

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen und bittet den flüchtigen Fahrer sowie Augenzeugen des Vorfalls, sich dringend unter der Rufnummer 0234 909-5206 zu melden.

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