Beitrag: Feuerwehr Bochum löscht Böschungsbrand an der A40
Böschungsbrand an der A40

(c) Feuerwehr Bochum

Erhöhte Wald- und Flurbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit: Am Dienstagnachmittag musste die Feuerwehr Bochum zu einem größeren Böschungsbrand an der Autobahnauffahrt ausrücken. Während der Löscharbeiten war auch der Straßenbahnverkehr beeinträchtigt.

Am Nachmittag des 7. Juli 2026 wurde die Feuerwehr Bochum gegen 16:30 Uhr zu einem Brandeinsatz an der Wattenscheider Straße alarmiert. Im Bereich der Auffahrt zur Bundesautobahn 40 (A40) in Fahrtrichtung Essen war ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand eine rund 200 Quadratmeter große Böschungsfläche unmittelbar hinter einer Schallschutzwand der Autobahn in Flammen. Da das betroffene Areal direkt an die dortige Straßenbahntrasse grenzt, mussten zur Sicherheit der Einsatzkräfte umgehende Sperrmaßnahmen eingeleitet werden. Der Bahnverkehr der BOGESTRA wurde für die Dauer der Löschphase vorübergehend komplett eingestellt und der betroffene Gleisbereich gesichert.

Drohneneinsatz und lange Schlauchleitungen zur Brandbekämpfung

Um sich bei den unübersichtlichen Bedingungen an der Schallschutzwand schnell einen präzisen Überblick über die genaue Ausdehnung des Brandes zu verschaffen, setzte die Feuerwehr eine moderne Aufklärungsdrohne ein. Die Logistik gestaltete sich zunächst aufwendig: Die Einsatzkräfte mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung von den Löschfahrzeugen bis zum eigentlichen Brandherd verlegen.

Für den eigentlichen Löschangriff wurden schließlich zwei D-Strahlrohre vorgenommen. Dank des schnellen und gezielten Eingreifens gelang es, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen und die betroffene Vegetationsfläche vollständig abzulöschen. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte des Löschzugs Innenstadt sowie der TOJ-Einheit vor Ort. Nach gut einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Vier Vegetationsbrände an einem Tag: Feuerwehr mahnt zur Vorsicht

Der Vorfall an der A40 war kein Einzelfall an diesem Tag. Nur kurz vor diesem Alarm war es im Bochumer Stadtgebiet bereits zu drei weiteren Vegetationsbränden gekommen. Diese konnten von den Einsatzkräften glücklicherweise allesamt bereits im Entstehungsstadium gelöscht werden, sodass größere Sachschäden verhindert wurden.

Angesichts der anhaltenden sommerlichen Trockenheit warnt die Feuerwehr Bochum eindringlich vor der aktuell stark erhöhten Gefahr von Wald-, Gebüsch- und Wiesenbränden. Da bereits kleinste Unachtsamkeiten verheerende Folgen haben können, bittet die Feuerwehr die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit und die Einhaltung wichtiger Verhaltensregeln:

  • Auf offenes Feuer im Freien sollte komplett verzichtet werden.

  • Zigarettenkippen dürfen niemals achtlos in die Natur oder aus dem Autofenster geworfen werden.

  • Verdächtige Rauchentwicklungen oder Brände sollten umgehend über den kostenfreien Notruf 112 gemeldet werden.

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