
Schulhof Leithe
Nachweis Bochum Marketing
Balancieren, verweilen, ins Gespräch kommen: Der Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Leithe an der Schulstraße 7 hat durch neue Sitzflächen und Balancierpodeste aus Holz eine deutliche Aufwertung erfahren.
Das Projekt, das am vergangenen Freitag feierlich eingeweiht wurde, zielt darauf ab, den Schulhof aktiver und einladender zu gestalten. Die Beteiligten verstehen die neu geschaffene Fläche dabei längst nicht mehr nur als klassischen Lern- und Spielort während der Schulzeit. Vielmehr fungiert das Areal als wichtiger sozialer Begegnungsraum für den gesamten Stadtteil, da der Hof auch nach Schulschluss und an den Wochenenden von Familien und Kindern aus der Nachbarschaft regelmäßig genutzt wird. Die neuen Holzelemente bieten dafür ab sofort den passenden Raum für Bewegung, Entspannung und nachbarschaftliche Begegnung.
Viele helfende Hände: Ein Gemeinschaftsprojekt von Eltern, Stadt und Wirtschaft
Bis zur feierlichen Übergabe war es für die Beteiligten ein langer Weg. Über einen Zeitraum von rund anderthalb Jahren trieben die engagierte Elternschaft und das Lehrerkollegium die Idee mit großem persönlichem Einsatz voran. Realisiert werden konnte das Vorhaben schließlich durch eine enge und kooperative Zusammenarbeit:
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Ehrenamt & Schule: Der Förderverein der Grundschule arbeitete Hand in Hand mit engagierten Eltern.
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Wirtschaft: Die Bochumer Firma Balke & Bayer übernahm die fachgerechte Umsetzung.
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Verwaltung: Die Stadt Bochum – allen voran die Zentralen Dienste – sowie Bochum Marketing begleiteten das Projekt administrativ.
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Finanzierung: Die materiellen Kosten wurden gemeinschaftlich über den Bochum-Fonds sowie durch die Bürgerprojekte der Stadtwerke Bochum getragen.
Der Bochum-Fonds: Starke Förderung für Stadtteil-Ideen
Ermöglicht wurde die Neugestaltung maßgeblich durch den Bochum-Fonds, eine der Kernaktivitäten der langfristigen Bochum Strategie. Der Fonds wird seit dem Jahr 2021 von Bochum Marketing im direkten Auftrag der Stadt durchgeführt. Er bietet allen volljährigen Privatpersonen, Initiativen, Vereinen oder gemeinnützigen Organisationen die Chance, gemeinwohlorientierte Ideen für die eigenen Stadtteile einzureichen und aktiv mitzugestalten.
Die Bürgerprojekte können dabei mit einer finanziellen Summe von bis zu 25.000 Euro gefördert werden. Als Grundvoraussetzung gilt eine Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten. Diese muss jedoch nicht zwingend monetär erbracht werden, sondern kann flexibel auch in Form von Sach- oder persönlichen Arbeitsleistungen – wie beim elterlichen Baueinsatz in Leithe – angerechnet werden.
Während kleinere Projekte bei der Erfüllung aller Kriterien sehr schnell und unbürokratisch realisiert werden können, entscheidet bei größeren Plänen ab einem Budget von 7.501 Euro ein spezielles Gremium. Dieses setzt sich aus Mitgliedern der zuständigen Bezirksvertretungen sowie des Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschusses zusammen. Neue Projektideen können fortlaufend bei der Projektmanagerin Inga Wiesen eingereicht werden, die den Antragstellern auch bei der konkreten Umsetzung beratend zur Seite steht.
