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Zeche Hannover
Das LWL-Museum Zeche Hannover in Bochum lockt im Juli mit einem vollen Programm, darunter ein neues Event im historischen Arbeitergarten.
Das LWL-Museum Zeche Hannover wird im Juli zu einem zentralen Treffpunkt für Kulturbegeisterte und die lokale Gemeinschaft. Das Highlight des sommerlichen Veranstaltungskalenders bildet das erste große Nachbarschaftstreffen im historischen Arbeitergarten am Sonntag, 12. Juli. Zwischen 14 und 20 Uhr verwandelt sich das grüne Areal am Rübenkamp in eine Begegnungsstätte, die Raum für gemeinsame Erinnerungen und den Austausch persönlicher Geschichten bietet. Neben diesem neuen Veranstaltungsformat hält das Museum an den regulären Öffnungstagen sein breites Spektrum an Führungen und Ausstellungen für Besucher aller Altersklassen bereit. Das gesamte Team des Industriemuseums blickt den kommenden Wochen mit Vorfreude entgegen.
Nachbarschaftstreffen in Bochum: Kultur im Arbeitergarten
Das Treffen im schattigen Garten setzt bewusst auf ein gemütliches Beisammensein mit lokalem Charme. Unter dem Motto „Stulle und Pulle“ wird den Gästen neben Verpflegung auch ein unterhaltsames Programm mit Live-Musik auf dem Akkordeon sowie ein geschichtliches Quiz geboten. Eine besondere Aktion verbindet die Gegenwart mit der Historie: An einer Wäscheleine werden historische Fotografien aufgehängt, die vergangene Zeiten lebendig machen sollen. Die Museumsleitung bittet die Besucher ausdrücklich darum, eigene Erinnerungsstücke, alte Bilder oder persönliche Gegenstände mitzubringen, um darüber ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für alle Gäste komplett kostenlos.
„Wir wollen gemeinsam an alte Zeiten erinnern, persönliche Geschichten teilen und in netter Gesellschaft einen gemütlichen Nachmittag verbringen“, erklärt das Team des LWL-Museums Zeche Hannover.
Industriekultur erleben: Führungen und Zeche Knirps
Abseits des Nachbarschaftstreffens bietet das Museum an jedem Sonn- und Feiertag sowie an ausgewählten Samstagen kostenfreie Erlebnisführungen an. Im Mittelpunkt dieser Rundgänge steht die historische Dampffördermaschine, deren monumentale Technik im Rahmen von Vorführungen im Betrieb gezeigt wird. Für die jüngsten Museumsbesucher öffnet zudem die beliebte „Zeche Knirps“ an den Wochenenden ihre Tore. Dort können Kinder samstags und sonntags spielerisch die Abläufe eines Bergwerks erproben und selbst zu kleinen Bergleuten werden. Eine vorherige Anmeldung ist für diese Freizeitangebote laut Veranstalter nicht erforderlich.
Sonderausstellungen im LWL-Museum zeigen neue Perspektiven
Zwei hochkarätige Sonderausstellungen ergänzen das Kulturangebot auf dem Museumsgelände und zeigen zeitgenössische Fotokunst. Die Schau „Der Weg der Kohle“ des Fotografen Khalil Noé Döring dokumentiert die europäische Steinkohlenlogistik von der Küste bis ins Ruhrgebiet anhand eindrucksvoller Großformate. Parallel dazu widmet sich die Outdoor-Ausstellung „Großstadt Wildnis“ von Sven Meurs den tierischen Bewohnern deutscher Metropolen. Wildschweine, Füchse und Eisvögel werden in den Fokus gerückt, um zu demonstrieren, wie sich Wildtiere den urbanen Lebensraum im Verborgenen zurückerobern.
