
Aufräumen auch während des „Gerther Sommers“
(c) Christian Schnaubelt
Gute Stimmung beim Fest der Bezirksvertretung Nord rund um den Gerther Markt – „Stadtputz“-Aktion der Anne-Frank-Realschule mit prominenten Besuchern.
Der Gerther Sommer 2026 wurde gestern traditionell mit dem Singen des Steigerliedes sowie dieses Mal gleich mit zwei Ansprachen – durch Oberbürgermeister Jörg Lukat und durch Bezirksbürgermeister Heinrich Donner – eröffnet. Bei sonnigem, aber windigem Wetter war bis nachmittags auf dem Gerther Markt, am Platz an der Seilscheibe und in der Gerther Fußgängerzone einiges los.
Die Bochum Marketing GmbH hatte in diesem Jahr – gemeinsam mit der ausrichtenden Bezirksvertretung Nord – dafür viel aufgeboten: Insgesamt 60 Stände – 25 auf dem Flohmarkt/ Kunst- und Handwerkermarkt sowie 35 von Vereinen, Gewerbetreibenden und Einrichtungen, – sorgten für ein „buntes Treiben“, so Quartiermanagerin Sonja Hasenkamp von der Bochum Marketing. Dazu gehörte auch, dass sich die Schulen des Stadtteils beteiligten, sei es musikalisch bei Auftritten mehrerer Musikgruppen der Anne-Frank-Realschule auf der Bühne als auch handfest bei der „Stadtputz“-Aktion.
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„Stadtputz“-Aktion der Anne-Frank-Realschule
Eine Gruppe von Schülerinnen der Anne-Frank-Realschule, wie Viktoria (11) aus der 5b und Valeria (12) aus der 6b, entfernte gestern fleißig Unkraut und Müll aus dem „Marktgarten“. Dabei bekamen sie unerwartet prominenten Besuch: Oberbürgermeister Jörg Lukat ließ sich bei seinem Rundgang über den Gerther Sommer 2026 von den Schülerinnen erläutern, was sie gesammelt haben. Bezirksbürgermeister Heinrich Donner und Landtagsabgeordnete Andrea Busche begrüßten die Aktion ebenfalls.
Das Veranstaltungsformat „Gerther Sommer“ hat sich in den letzten Jahren sichtbar gesteigert, sowohl beim Angebot und den Mitwirkenden als auch bei den Besucherinnen und Besuchern. Dazu tragen vor allem die Unterstützung der Vereine und Schulen, aber auch die Unterstützung der Gewerbetreibenden, von INGE und vom Quartiersmanagement bei. Zudem sorgten dieses Jahr „kleine Updates“, wie große Sitzsäcke, auf die Straße gemalte Spielmöglichkeiten oder eine mobile Grünsitzecke, für neue Akzente. Aber in der Gerther Fußgängerzone gäbe es sicherlich auch noch „Spielraum nach oben“ (z.B. durch Walking Acts, wie beim Grummer Seenfest).
