
v.l. Jannis Bär, Leiter Elektromobilität bei den Stadtwerken Bochum, und Ralf Gottowik, Bereichsleiter Technik, Katholisches Klinikum Bochum an der Ladestation Große Beckstraße
(c) Stadtwerke Bochum
Moderne Ladeinfrastruktur an vier Krankenhausstandorten in Betrieb genommen – Finanzierung erfolgte über ein lokales Bürger-Klimaprojekt.
Die Elektromobilität in Bochum erhält einen weiteren, flächendeckenden Schub. Die Stadtwerke Bochum haben in enger Kooperation mit dem Katholischen Klinikum Bochum (KKB) die Ladeinfrastruktur an zentralen Knotenpunkten des städtischen Gesundheitswesens massiv ausgebaut. Ab sofort stehen Besuchern, Patienten sowie den Angestellten der Kliniken moderne Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Das Besondere an diesem Infrastrukturprojekt ist seine finanzielle Grundlage: Die Errichtung der Anlagen wurde komplett aus den Mitteln des nachhaltigen Sparkassenbriefs „Natürlich Bochum“ finanziert – einem Gemeinschaftsprojekt, über das lokale Bürger direkt in den Klimaschutz vor Ort investieren konnten.
Vier Klinikstandorte von Wattenscheid bis in die Innenstadt
Die neuen Lademöglichkeiten wurden strategisch über das Stadtgebiet verteilt, um eine möglichst hohe Reichweite und Nutzbarkeit im Alltag zu garantieren. Elektrofahrzeuge können ab sofort an folgenden vier Krankenhausstandorten geladen werden:
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Marien-Hospital Wattenscheid: Parkstraße 15
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Martin-Luther-Krankenhaus Wattenscheid: Voedestraße 77–79
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St. Maria-Hilf-Krankenhaus: Hiltroper Landwehr 11–13
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St. Elisabeth-Hospital: Große Beckstraße 14 (Innenstadt)
Während die Standorte in Wattenscheid und Hiltrop jeweils mit einer Ladestation ausgestattet wurden, die über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt (kW) verfügt, wurde an der Großen Beckstraße in der Bochumer Innenstadt eine leistungsstarke Schnellladestation mit 50 kW errichtet. Der Bezahlvorgang wurde bewusst barrierefrei gestaltet: Neben den gängigen Ladekarten und Lade-Apps bekannter Mobilitätsanbieter werden an den Säulen auch reguläre EC- und Kreditkarten akzeptiert, was die Stationen auch für auswärtige Gäste attraktiv macht.
Ein wichtiger Baustein für die lokale Verkehrswende
Für die Projektpartner ist die Kooperation ein Paradebeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung. Jannis Bär, Leiter Elektromobilität bei den Stadtwerken Bochum, unterstrich die Bedeutung starker Partnerschaften wie jener mit dem Klinikum für den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur, um attraktive Angebote zu schaffen und die Verkehrswende lokal voranzutreiben. Seitens des Katholischen Klinikums Bochum bewertete Ralf Gottowik, Bereichsleiter Technik, die neuen Stationen als einen wesentlichen zusätzlichen Service für Patienten, Angestellte und Besucher. Man freue sich, gemeinsam mit dem Energieversorger einen spürbaren Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität in der Region zu leisten. Die Stadtwerke kündigten an, das gezeichnete Volumen des Sparkassenbriefs auch künftig sukzessive in weitere grüne Projekte vor Ort zu investieren.
