Beitrag: BO connect 2026: Karriereformat vernetzt junge Talente mit Bochums Top-Entscheidern
BO Connect

Die zweite Ausgabe des Mentoring-Programms „Wissen teilen, Zukunft gestalten“ blickt auf zwei intensive Tage zurück. Hochkarätige Bochum-Botschafter begleiteten den Nachwuchs ehrenamtlich aus den Bereichen IT-Security, Kultur und Wissenschaft.

Bochum festigt seinen Ruf als dynamischer Zukunfts- und Innovationsstandort im Herzen des Ruhrgebiets. Am 18. und 19. Juni 2026 ging die zweite Auflage des erfolgreichen Karriereformats „BO connect – Wissen teilen, Zukunft gestalten“ erfolgreich über die Bühne. Das zweitägige Event brachte ausgewählte Studierende, Berufseinsteiger und Gründungsinteressierte in direkten Kontakt mit erfahrenen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport, IT-Sicherheit und dem Finanzwesen. Das Format hat sich damit fest als tragende Säule der städtischen Nachwuchs- und Standortförderung etabliert.

Ehrenamtliches Engagement: Das Netzwerk der Bochum-Botschafter

Das Herzstück von BO connect bildet das persönliche, ehrliche Mentoring. Als Mentorinnen und Mentoren engagierten sich in diesem Jahr sechs namhafte Persönlichkeiten, die allesamt Teil des offiziellen Bochum-Botschafter*innen-Netzwerks sind. Dieses 22-köpfige Gremium repräsentiert die Erfolgsgeschichten des Bochumer Strukturwandels und setzt sich ehrenamtlich dafür ein, die Stadt überregional als attraktiven Arbeits- und Lebensstandort sichtbar zu machen.

Die Mentorinnen und Mentoren der Ausgabe 2026:

  • Marcus Gloria: Geschäftsführer von Cooltour Bochum (Kultur- und Eventmanagement).

  • Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner: Wissenschaftliche Direktorin des Deutschen Bergbau-Museums Bochum.

  • Jessika Lüning: Head of Public Affairs bei der G DATA CyberDefense AG (IT-Sicherheit).

  • Tobias Nadjib: Senior Manager bei der CARIAD SE (Automotive-Software).

  • Aysel Osmanoglu: Vorständin der GLS Bank (Finanzwesen).

  • Dr. Martina Schuster: Gründerin und CEO von ai.dopt (Künstliche Intelligenz / Start-up).

Begeisterte Stimmen: Ideenentwicklung und gegenseitige Bereicherung

Die Bilanz nach den intensiven Einzelsitzungen und Feedbackrunden fiel auf beiden Seiten durchweg positiv aus. Mentee Genitha Sritharan schilderte ihre persönlichen Erfahrungen sichtlich beeindruckt:

„Ich bin mit einer Idee zu BO connect gekommen und wusste zunächst nicht genau, was ich daraus machen soll. Mein Mentor und sein Team haben mir geholfen, diese Idee weiterzuentwickeln, konkrete Schritte aufzuzeigen und herauszufinden, was ich wirklich will. Dafür bin ich sehr dankbar.“ — Mentee Genitha Sritharan

Auch das Feedback der erfahrenen Führungskräfte zeigt, dass das Format keine Einbahnstraße ist. Mentorin Dr. Martina Schuster hob den hohen Reifegrad der Bewerber hervor: „Es war wahnsinnig bereichernd, weil mein Mentee mit einem riesigen Wissensschatz und gleichzeitig großem Interesse kam und in seinen jungen Jahren schon unheimlich viel aufgebaut, gegründet und organisiert hat.“

Für Schuster stand im Fokus, strategische Ratschläge für den Lebensweg mitzugeben: Es sei auf der eigenen Karriereleiter elementar, sich immer wieder selbst zu hinterfragen, warum man bestimmte Ziele verfolgt, und gezielt nach Unterstützern zu suchen.

Standortförderung im Wandel: Fortsetzung fest eingeplant

Neben den exklusiven Mentoring-Sessions bot das Rahmenprogramm den Mentees tiefe Einblicke in ihre (potenzielle) neue Wahlheimat. Bei geführten Stadtrundgängen, diversen Unternehmensbesuchen und ungezwungenen Netzwerktreffen erlebten die Teilnehmer hautnah, wie stark sich Bochum als moderner, technologie- und wissensbasierter Standort positioniert.

Hinter der Organisation des Karriereformats steht eine bewährte Kooperation: Die Stadt Bochum, die Bochum Wirtschaftsentwicklung und Bochum Marketing haben das Event im Zuge des Projekts Konzeptionelle Kommunikation realisiert. Nach dem Erfolg der zweiten Ausgabe steht für die Initiatoren fest, dass BO connect langfristig weitergedacht und im kommenden Jahr fortgeführt wird, um den Wissenstransfer zwischen den Generationen dauerhaft zu sichern.

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