
koks Digital 2026
(c) Sebastian Sendlak
koks.digital 2026 rockt die Rotunde Bochum bei über 30 Grad
Das Who’s Who der digitalen Marketingszene traf sich im Bochumer Bermudadreieck. Trotz tropischer Temperaturen lieferten hochkarätige Speaker packende Insights von KI-Hardware bis zu Post-Andromeda-Learnings.
Die Rotunde Bochum wurde am gestrigen Mittwoch zum Epizentrum für digitales Marketing im Revier – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bei schweißtreibenden Temperaturen von weit über 30 Grad kamen die rund 400 Fachbesucher und Speaker ordentlich ins Schwitzen. Während die Veranstalter der koks.digital 2026 mit Unmengen an Wassereis für die nötige Abkühlung von außen sorgten, ging es in den Hallen und auf den beiden Bühnen inhaltlich heiß her. Von tiefenwirksamer Werbepsychologie bis zu den neuesten technologischen Disruptionen durch künstliche Intelligenz (KI) bot die Konferenz ein vollgepacktes, zukunftsorientiertes Programm.
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Vormittags-Highlights: LinkedIn-Reichweite, VfL-Strategien und Cultural Marketing
Nach dem offiziellen Opening um 08:55 Uhr startete der Konferenztag direkt mit einem unternehmerischen Paukenschlag: Mohammadi Akhabach (MOACON Ventures) schlug in seiner Keynote die Brücke zwischen Offline- und Online-Unternehmertum im digitalen Zeitalter.
Direkt im Anschluss spaltete sich das Programm auf zwei parallel bespielte Bühnen:
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Conversion & Social Media: Während Kim Nadine Adamek (Digitallotsen) psychologisch fundiert aufdröselte, warum User wirklich klicken, bewies Anika Schiller (Bochum Wirtschaftsentwicklung) auf Stage 2, wie Unternehmen ganz ohne Marketingbudget massive Reichweite generieren können – indem sie die eigenen Mitarbeitenden auf LinkedIn zu Corporate Influencern aufbauen.
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Der VfL Bochum & HipHop.de: Ein echtes Heimspiel hatte Fabian Weitkämper, der die exklusive Digitalstrategie des VfL Bochum 1848 vorstellte. Parallel gab Tobias Kargoll (ManeraMedia / HipHop.de) ein wegweisendes Cultural-Marketing-Update für das Jahr 2026 und zeigte, warum gelebte Kultur jede starre Werbekampagne schlägt.
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KI im Fokus: Vor der Mittagspause beleuchteten Dr. Maren Volkmann (Signal Iduna) und Stephanie Ebbert (Communicode) auf humorvolle wie kritische Weise KI-Kampagnen zwischen „Genie und Grusel“.
Nachmittags-Session: Die Zukunft von SEO und das Ende einer Marketinglüge
Nach der verdienten Mittagspause ging es unter anderem um das aktuell heißeste Thema im Suchmaschinenmarketing: Die Antwortsynthese. René Dhemant (Dhemant Consulting) lieferte in seinem Vortrag „State of Search ’26“ das passende SEO-Playbook für eine Welt, in der KI-Systeme Suchergebnisse direkt zusammenfassen.
Ein weiteres Highlight war der Auftritt von Patrick Pape (Morefire). Er räumte radikal mit einem klassischen Vorurteil auf und entlarvte die Behauptung „Branding ODER Performance-Marketing“ als die teuerste Marketinglüge der Gegenwart – nachhaltiger Erfolg funktioniere ausschließlich durch die Symbiose aus beiden Welten.
Gegen Spätnachmittag wurde es auf Stage 1 mit Tech-Vordenker Sascha Pallenberg (Metacheles) aufrüttelnd: Er forderte in einer fulminanten Keynote einen echten „Neustart fürs Netz“, bevor die Flut an generiertem Content das Internet vollends unnutzbar macht. Dass die technologische Zukunft der KI übrigens nicht nur im Silicon Valley, sondern auch mitten im Ruhrgebiet geschrieben wird, zeigte das abschließende Interview mit Dr.-Ing. Dennis Michaelis von der Bochumer GEMESYS GmbH, der Einblicke in KI-Hardware „made in Europe“ gab.
Ausklang mit Ruhrpott-Klassikern und Fußball-EM
Nach einem intensiven Konferenztag voller Input öffneten die Veranstalter ab 17:30 Uhr den gemütlichen Teil des Abends. Bei kühlen Drinks und echter Bochumer Currywurst nutzten die Marketer die sinkenden Temperaturen im Außenbereich der Rotunde für intensives Networking.
Das absolute Highlight des Abends startete schließlich um 21:00 Uhr: Beim exklusiven Rudelgucken fieberte die gesamte Konferenz-Community geschlossen beim EM-Gruppenspiel Deutschland gegen Ecuador mit und ließ die koks.digital 2026 standesgemäß ausklingen.
