
Gruppenbild Brücken der Kreativität
(c) Hicham Maidi
17 bildende Künstlerinnen aus dem Ruhrgebiet und Fès reflektieren die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Die Produzentengalerie „Alte Seifenfabrik“ lädt zu Ausstellungen, Workshops und einem audiovisuellen Konzert.
Bochum wird im Juli zum Drehkreuz für internationalen, interkulturellen Austausch und zeitgenössische Kunst. Vom 2. bis 6. Juli 2026 verwandelt sich die Produzentengalerie Alte Seifenfabrik im Stadtteil Hamme (Erzstraße 7a) in ein kreatives Laboratorium. Unter dem Titel „Brücken der Kreativität – Perspektiven der Nachhaltigkeit“ präsentieren neun Künstlerinnen aus Deutschland und acht Kolleginnen aus Marokko die Ergebnisse einer mehrjährigen Zusammenarbeit.
Das ambitionierte Projekt, das in enger Kooperation mit der marokkanischen Organisation Le Caméléon des Arts Plastiques aus Fès realisiert und durch den Bochum-Fonds komplett kostenfrei zugänglich gemacht wird, rückt explizit weibliche Perspektiven auf globale Zukunftsfragen in den Mittelpunkt.
Gewachsene Partnerschaft: Von Fès ins Ruhrgebiet
Die Verbindung zwischen den Kunstschaffenden aus Marokko und dem Ruhrgebiet ist tief verwurzelt und besteht bereits seit dem Jahr 2022. Ihren aktuellen kreativen Impuls fand die Kooperation im Frühjahr 2026 bei einem intensiven Arbeitsaufenthalt in der marokkanischen Königsstadt Fès. In gemeinsamen Workshops, gegenseitigen Atelierbesuchen und tiefgründigen Diskussionen setzten sich die Frauen mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) auseinander.
Themen wie Klimagerechtigkeit, Ressourcenschutz, interkulturelle Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltiger Konsum wurden in visuelle Kunst übersetzt. Nach einer ersten erfolgreichen Ausstellungsphase in Fès wandern die Werke nun nach Bochum, um den Dialog mit der hiesigen Bevölkerung fortzusetzen.
Das Programm im Überblick: Vernissage, Workshops und Zukunftskonzert
Das五tägige Kulturprojekt bietet den Besuchern ein dichtes, kostenfreies Begleitprogramm. Die regulären Öffnungszeiten der Ausstellung sind:
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Freitag: 14:00 bis 19:00 Uhr
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Sonntag: 15:00 bis 18:00 Uhr
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Montag: 16:00 bis 18:00 Uhr
Der Veranstaltungsplan zum Vormerken:
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Freitag, 3. Juli – 14:00 Uhr | Offizielle Vernissage & Eröffnung: Feierliche Eröffnung der Ausstellung in der Alten Seifenfabrik. Alle 17 beteiligten Künstlerinnen aus Deutschland und Marokko ist persönlich anwesend und stehen für Gespräche bereit.
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Freitag, 3. Juli – 15:00 bis 17:00 Uhr | Workshop „Pouring“ (Acryl-Gießen): Die marokkanische Künstlerin Khaoula Zaoudi leitet diesen experimentellen Kunst-Workshop für Erwachsene an.
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Freitag, 3. Juli – 18:00 bis 19:00 Uhr | Vorträge & Podiumsdiskussion: Fachvorträge zu den Themen Kunsttherapie und nachhaltige Arbeitsweisen im Atelier. Im Anschluss findet ein interkulturelles Podiumsgespräch über die Rolle von Frauen in Kunst und Literatur statt.
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Montag, 6. Juli – 16:00 bis 18:00 Uhr | Frauen-Workshop „Gewebte Erinnerung“: Ein exklusiv an Frauen gerichtetes Kreativangebot unter der Leitung von Fadoua Gaddor (Marokko). Der Kurs verbindet traditionelle Stickerei-Techniken mit abstrakter Malerei.
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Montag, 6. Juli – 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) | Abschlusskonzert „Eden Machine“: Audiovisuelles Finale: Die Musikerin Mylène Kroon und der Visualkünstler Frederik Werth verschmelzen Live-Musik und komplexe Videoinstallationen zu einer Performance über den Klimawandel und technologische Utopien.
Wichtiger Hinweis zur Teilnahme: Obwohl der Eintritt zu sämtlichen Programmpunkten, Workshops und dem Konzert dank der städtischen Förderung vollkommen kostenfrei ist, sind die Kapazitäten in den Galerie-Räumen streng limitiert. Für die Teilnahme an den Workshops, den Vorträgen sowie dem Abschlusskonzert ist daher eine vorherige, verbindliche Anmeldung per E-Mail an d-werth@online.de zwingend erforderlich.
Das internationale Künstlerinnen-Kollektiv:
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Aus Deutschland: Heidi Becker, Karin Christoph, Liane Lonken, Stefanie Kamrath, Susanne Müller-Kömel, Jutta Höfel, Ilona Reinhardt, Karola Teschler und Daniela Werth.
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Aus Marokko: Khadija Madani Alaoui, Dounia el Hajiaji, Nada Ezzekkari, Fadoua Gaddor, Houda Gueddari, Sara El Atrache, Lamyaa Sabor und Khaoula Zaoudi.
