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Baustelle
In Bochum beginnen die Arbeiten für den nachhaltigen Wiederaufbau der zerstörten Sporthalle sowie wichtige Sanierungsprojekte im städtischen Straßennetz.
Das Bochumer Stadtbild steht in den kommenden Wochen im Zeichen umfassender Modernisierungs- und Infrastrukturmaßnahmen. Ein bedeutender Meilenstein ist der offizielle Baubeginn für den Wiederaufbau der Dreifachturnhalle an der Markstraße 193, nachdem das durch einen Brand zerstörte Vorgängergebäude bis Ende 2024 vollständig abgebrochen werden musste. Parallel dazu investiert die Stadt Bochum fortlaufend in die Instandhaltung des lokalen Verkehrsnetzes, was zeitnah zu Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer führt. Sowohl auf der viel befahrenen Herner Straße als auch im Kreuzungsbereich im Bochumer Westen starten umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten, die präzise mit den Sommerwochen koordiniert wurden.
Nachhaltiger Sportstätten-Neubau für rund 20 Millionen Euro
Nachdem der Untergrund an der Markstraße in den vergangenen Monaten aufwendig gesichert und stabilisiert worden ist, rollen nun die Bagger für den modernen Neubau an. Das Großprojekt setzt konsequent auf eine nachhaltige und zukunftsorientierte Bauweise, um den städtischen Klimazielen gerecht zu werden. Neben einer umfassenden Fassadenbegrünung und einem extensiv begrünten Dach ist die Installation einer leistungsstarken Photovoltaikanlage zur umweltfreundlichen Energiegewinnung fest eingeplant. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro. Nach der geplanten Fertigstellung im vierten Quartal 2027 soll die Halle vorwiegend dem Schulsport dienen, steht aber auch lokalen Vereinen offen.
Fahrbahnsanierung auf der Herner Straße führt zu Einbahnstraße
Eine spürbare Geduldsprobe wartet auf die Autofahrer im Bereich der Herner Straße, wo ab Sonntag, dem 28. Juni, die Fahrbahnoberfläche zwischen der Westhoffstraße und dem Nordring grundlegend saniert wird. Für die sichere Durchführung der Asphaltarbeiten muss eine Einbahnstraßenregelung in diesem Abschnitt eingerichtet werden, wobei die Fahrtrichtung Innenstadt für den Verkehr frei bleibt. Eine weiträumige Umleitung für die Gegenrichtung wird über den Nordring, die Dorstener Straße, die Poststraße und die Hofsteder Straße ausgeschildert. Die direkt abzweigenden Straßen – darunter der Georg-Agricola-Weg, Am Bergbaumuseum und die Westhoffstraße – werden an den Einmündungen für die Dauer der Maßnahme temporär zu Sackgassen. Die Verwaltung betont, dass das Projekt eng mit den aktuellen Arbeiten im Umfeld der Westhoffstraße koordiniert ist, um den Bauabschluss bis zum 9. Juli zu garantieren.
Gehwegarbeiten an der Scharpenseelstraße starten am Montag
Bereits einen Tag später, am Montag, dem 29. Juni, beginnen zudem tiefgreifende Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Scharpenseelstraße und Hasenwinkeler Straße. Hier stehen umfassende Erneuerungen der Gehwege sowie eine Neugestaltung und Einfassung der bestehenden Baumstandorte an. Für die Umsetzung dieser Maßnahmen muss die östliche Einmündung der Scharpenseelstraße in die Kreuzung für den gesamten Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Während Fußgänger wechselseitig und gesichert am Baufeld vorbeigeführt werden, müssen sich Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs auf Anpassungen einstellen. Eventuelle Änderungen der Linienführung werden von der BOGESTRA auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Die Fertigstellung dieses Teilprojekts ist für den 14. August prognostiziert.
