Beitrag: Frischer Wind am „Woody“: Neuer Glanz für das Jugendfreizeithaus
Hochbeete vor dem „Woody“

(c) Sebastian Sendlak

Kreative Banner, nachhaltige Hochbeete und eine moderne Sportbox: Das Harpener Freizeithaus an der Wodanstraße startet aufgewertet in den Sommer.

Das städtische Jugendfreizeithaus an der Wodanstraße in Bochum-Harpen, von den Jugendlichen im Stadtteil liebevoll „Woody“ genannt, präsentiert sich ab sofort in einem rundum erneuerten Gewand. Durch mehrere koordinierte Verschönerungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurde das gesamte Areal in den vergangenen Wochen optisch wie inhaltlich massiv aufgewertet. Das Projekt ist ein Musterbeispiel für das gelungene Zusammenspiel von jugendlicher Kreativität, ehrenamtlichem Naturschutz, medialer Förderung und moderner städtischer Infrastruktur. Die Veränderungen am und vor dem Gebäude bieten den Kindern und Jugendlichen aus dem Quartier zur anstehenden Sommersaison völlig neue Gelegenheiten, ihre Freizeit aktiv, gesund und lehrreich zu gestalten. Die Resonanz im Stadtteil ist durchweg positiv.

Nachhaltige Gemüsebeete und ein buntes Willkommenssignal

Willkommen im „Woody“

Bereits beim Betreten des Geländes sticht den Besuchern die erste große Neuerung ins Auge. Direkt hinter dem „Woody“ prangt ab sofort ein riesiges, von den Jugendlichen komplett selbst gestaltetes und handgemaltes Bambus-Banner. Das farbenfrohe Kunstwerk fungiert als einladendes Willkommenssignal und fordert die Kids im Viertel aktiv dazu auf, das Freizeithaus neugierig zu erkunden und bei den täglichen Angeboten mitzumachen. Doch nicht nur die Optik, sondern auch der Nachhaltigkeitsgedanke hat Einzug an der Wodanstraße gehalten: Direkt vor dem Haus wurden mehrere moderne Hochbeete angelegt. Ermöglicht wurde diese grüne Oase durch die finanzielle Förderung einer lokalen Tageszeitung.

In den neuen Holzbeeten sollen in den kommenden Monaten neben bienenfreundlichen Sommerblumen auch verschiedene eigene Gemüsesorten und Kräuter gezogen werden. Um den Jugendlichen das nötige gärtnerische Wissen zu vermitteln, erfolgt das Projekt unter der fachkundigen Anleitung und tatkräftigen Mithilfe des NABU Bochum. Die Naturschützer zeigen den Kindern spielerisch, wie aus einem kleinen Samen eine reife Tomate oder knackiger Salat heranwächst. Dieses gärtnerische Angebot verbindet die klassische Freizeitgestaltung perfekt mit praxisnaher Umweltbildung und schärft das Bewusstsein der jungen Generation für gesunde Ernährung und biologische Vielfalt im urbanen Raum.

Kostenloses Equipment per App aus der neuen städtischen „Sportbox“

Sport-Box

Für alle, die nach dem Gärtnern oder den Hausaufgaben den sportlichen Ausgleich suchen, hat die Stadt Bochum ein echtes Highlight direkt neben dem Jugendfreizeithaus installiert. Dort wurde eine sogenannte „Sportbox“ aufgestellt – ein Verleihsystem für hochwertige Spiel- und Sportgeräte. Ausgestattet mit Basketbällen, Federball-Sets, Fitnessbändern und weiteren Outdoorspielen steht die Box allen Bürgern kostenfrei zur Verfügung. Der Verleih funktioniert vollkommen digital: Um an das Equipment zu gelangen, müssen sich die Nutzer lediglich einmalig über eine Smartphone-App registrieren, mit der sich die Box per Bluetooth schlüssellos für das jeweilige Workout oder Match öffnen lässt.

„Die Aufwertungen am Woody sind extrem positiv zu bewerten. Sie bieten den Kindern im Stadtteil tolle neue Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen, Sporteln und Lernen.“ — Fazit der Quartiersarbeit

Die weitreichenden Neuerungen rund um das Harpener Jugendfreizeithaus zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Investitionen in die offene Kinder- und Jugendarbeit sind. Durch die Kombination aus dem sportlichen Boxen-Verleih, dem kreativen Großbanner und den ökologischen Hochbeeten hat das „Woody“ erheblich an Attraktivität gewonnen. Es fungiert nun mehr denn je als sicherer Hafen, Bildungsort und moderner Treffpunkt im Bochumer Norden. Das Betreuerteam freut sich auf die kommenden Wochen und lädt alle Familien aus Harpen herzlich dazu ein, sich die gelungenen Veränderungen vor Ort bei einem Besuch an der Wodanstraße einmal selbst anzusehen.

Auf Social Media teilen