Beitrag: Stadtlabor zu Besuch: Praktischer KI-Workshop im Dampfgebläsehaus
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Künstliche Intelligenz ist in Form von automatisierten Textentwürfen, digitaler Bildgenerierung, maschinellen Übersetzungen oder moderner Informationssuche längst zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Alltags geworden.

Doch die Vielfalt an Angeboten wirft im praktischen Umgang auch Fragen auf. Das Veranstaltungsformat „Stadtlabor zu Besuch“, initiiert von der Smart City Innovation Unit Bochum, widmet sich diesem Themenkomplex und lädt die Bürgerinnen und Bürgern dazu ein, die gängigen Technologien nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern auch ganz praktisch auszuprobieren.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 23. Juni 2026, in der Zeit von 17:30 bis 19:30 Uhr statt. Als Veranstaltungsort dient das historische Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle 1. Die Teilnahme an dem zweistündigen Workshop ist für alle Interessierten vollkommen kostenfrei. Da die Kapazitäten und Arbeitsplätze vor Ort jedoch streng begrenzt sind, ist eine vorherige digitale Anmeldung über das offizielle Event-Portal der Smart City Bochum zwingend erforderlich.

Der „KI-Tool-Sprint“ setzt auf direktes Ausprobieren ohne Vorkenntnisse

Unter dem Titel „KI-Tool-Sprint“ steht bei diesem Termin das eigene Handeln und Testen im absoluten Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer kompakten, verständlichen Einführung in die technologische Welt der generativen Künstlichen Intelligenz erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, verschiedene aktuelle Software-Anwendungen direkt selbst am Bildschirm zu bedienen. Spezifische technische Vorkenntnisse oder Programmiererfahrungen sind für den Besuch des Workshops ausdrücklich nicht erforderlich.

Der Fokus liegt stattdessen auf der Kernfrage, wie Chatbots wie ChatGPT und moderne Bildgeneratoren im privaten Alltag, im beruflichen Umfeld oder für die Umsetzung eigener kreativer Projekte sinnvoll und effektiv eingesetzt werden können. Die Gruppe erkundet gemeinschaftlich, welche Werkzeuge derzeit den größten praktischen Nutzen stiften, wie die Interaktion mit den Systemen über präzise Textbefehle funktioniert und wo die technologischen Chancen, aber auch die qualitativen Grenzen der aktuellen KI-Generation liegen.

Raum für kritische Diskussionen und verantwortungsvolle Nutzung

Neben der reinen Anwendung wird in den Räumlichkeiten des Dampfgebläsehauses auch ein transparenter Raum für Fragen, den persönlichen Erfahrungsaustausch und kritische Diskussionen geschaffen. Die Teilnehmenden können ihre eigenen, bereits gemachten Erfahrungen einbringen, um gemeinsam zu reflektieren, wie eine verantwortungsvolle und ethisch korrekte Nutzung im Alltag aussehen sollte. Durch das gesamte Programm des Abends führt Paula Weitz, die als erfahrene Referentin für Wissenschaftskommunikation und Pressearbeit am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) tätig ist.

Das etablierte Format „Stadtlabor zu Besuch“ greift in regelmäßigen Abständen aktuelle Themen der digitalen Stadtentwicklung auf. Die Smart City Innovation Unit Bochum verfolgt mit der Reihe das Ziel, innovative technologische Lösungen, städtische Projekte und neue digitale Services transparent zu machen, um diese im direkten Dialog mit der Stadtgesellschaft gemeinschaftlich weiterzudenken.

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