Beitrag: Feierliche Ordination von Pfarrerin Julia Kreuch in Harpen
(c) Evangelische Kirche in Bochum

Die evangelische Kirche im Bochumer Osten freut sich über eine sympathische neue Geistliche. Am Sonntag feierte die Gemeinde ein ganz besonderes Fest.

Ein ganz besonderer Tag war das, für Pfarrerin Julia Kreuch, ihre Familie, Freunde und Kolleg:innen, aber auch für die Kirche – da waren sich alle einig, die am Sonntag bei ihrer Ordination in der St. Vinzentiuskirche in Harpen dabei waren. Die historische Kirche bot den perfekten, feierlichen Rahmen für diesen bedeutsamen Lebensabschnitt der jungen Theologin. Zahlreiche Wegbegleiter und Gemeindemitglieder strömten in das Gotteshaus, um den feierlichen Moment persönlich miterleben zu können. Die emotionale Amtseinführung markiert einen wichtigen Meilenstein für die kirchliche Arbeit im gesamten Bochumer Stadtbezirk.

Evangelische Kirche in Bochum feiert Festgottesdienst in Harpen

„Du strahlst etwas aus, dass dir die Herzen von ganz unterschiedlichen Menschen aus ganz unterschiedlichen Generationen und Lebenszusammenhängen quasi einfach zufliegen“, sagte Superintendent Gerald Hagmann in seiner Ansprache. Diese herzlichen Worte des Superintendenten unterstreichen, mit wie viel Vorfreude und Vertrauen die Gemeinde der zukünftigen Zusammenarbeit entgegenblickt. In ihrer Predigt erzählte Julia Kreuch davon, wie als Kind durch einen Halleluja-Ruf ihre Neugierde geweckt wurde. Diese frühe kindliche Faszination legte letztendlich den Grundstein für ihren gesamten späteren Lebens- und Berufsweg im Dienst der Kirche.

Daraus erwuchs eine tiefe Neugier, die zur Hoffnung wurde, auch, weil sie vielen Menschen begegnete, die ihre eigene Neugier und Hoffnung mit ihr teilten. Das Teilen dieser gemeinsamen Werte und Visionen prägt ihr Verständnis von moderner Seelsorge und Gemeindearbeit nachhaltig. Rechenschaft von ihrer Hoffnung abzulegen, wie es in ihrem Ordinationsvers heißt, bedeute für sie: „Meine Neugier lebendig zu halten.“ Mit dieser offenen und lebensnahen Einstellung möchte die neue Pfarrerin in den kommenden Jahren Brücken zwischen den Menschen in Harpen bauen. Nach dem Gottesdienst gab es bei einem Empfang noch reichlich Gelegenheit für persönliche Glückwünsche und erste anregende Gespräche.

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