Beitrag: Ausstellungen und KI-Diskussion in Bochumer Büchereien
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Bücherei Wattenscheid

In Wattenscheid erzählen Frauen von Flucht und Vertreibung – in der Zentralbücherei geht es um Beziehungen zu Künstlicher Intelligenz.

Die Bochumer Büchereien laden in den kommenden Tagen zu zwei sehr unterschiedlichen Veranstaltungen ein: Während in Wattenscheid eine Ausstellung persönliche Fluchtgeschichten von Frauen in den Mittelpunkt stellt, widmet sich die Zentralbücherei dem gesellschaftlichen Einfluss von Künstlicher Intelligenz.

Ausstellung über Fluchtgeschichten von Frauen in Wattenscheid

In der Bücherei Wattenscheid wird am Dienstag, 5. Mai, um 17 Uhr die Ausstellung „Wie meine Hoffnung überlebt hat – Frauengeschichten von Flucht und Vertreibung“ eröffnet. Zur Eröffnung wird auch Kuratorin Eva-Maria Ranft erwartet.

Die Ausstellung umfasst neun Stationen und ist mehrsprachig angelegt – unter anderem auf Arabisch, Lingala und Englisch. Besucherinnen und Besucher können sie bis zum 29. Mai kostenfrei während der regulären Öffnungszeiten besichtigen.

Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten von elf Frauen aus Bochum und Umgebung. Sie berichten von Flucht und Vertreibung in unterschiedlichen Zeiten und Kontexten: von Ostpreußen nach dem Zweiten Weltkrieg, über Fluchterfahrungen aus Syrien bis hin zu Erlebnissen im Kongo.

Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich die Lebenswege verlaufen sind – und zugleich, was viele dieser Frauen verbindet: der Verlust der Heimat, schwierige Fluchtwege und die Kraft, ein neues Leben aufzubauen. Dabei spielen Glaube, Kultur sowie Unterstützung durch andere Menschen eine zentrale Rolle.

Organisiert wurde die Ausstellung in Kooperation zwischen der Stadtbücherei Bochum und dem ehemaligen Frauenreferat im Evangelischen Kirchenkreis Bochum.

„KI-Dialog“ zu Beziehungen zwischen Mensch und Maschine

Nur einen Tag später lädt die Zentralbücherei Bochum zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Am Mittwoch, 6. Mai, beginnt dort um 18 Uhr der nächste „KI-Dialog“.

Im Fokus steht diesmal das Thema „Parasoziale Beziehungen und KI“. Dabei geht es um die Frage, warum immer mehr Menschen emotionale Bindungen zu KI-Anwendungen aufbauen und welche Auswirkungen das auf Individuum und Gesellschaft haben kann.

Nach einem einführenden Vortrag diskutieren die Referierenden Kassandra Philip Kienitz und Mustafa Eser gemeinsam mit dem Publikum. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Regelmäßiges Format mit Blick auf Zukunftsthemen

Der „KI-Dialog“ ist ein zweimonatlich stattfindendes Veranstaltungsformat, das die Zentralbücherei gemeinsam mit dem Bochumer IT-Unternehmen Sepisight organisiert.

Auch in den kommenden Monaten sind weitere Termine geplant: am 8. Juli, 9. September und 4. November. Ziel der Reihe ist es, aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz verständlich aufzubereiten und zur öffentlichen Diskussion zu stellen.

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