
Polizei
Die Bochumer Polizei musste am Feiertag und am darauffolgenden Freitag gleich zwei schwere Verkehrsunfälle mit Radfahrern aufnehmen. In beiden Fällen wurden ältere Fahrradfahrerinnen schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die Ermittlungen führt jeweils das Verkehrskommissariat.
Pedelec-Fahrerin bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt
Am Freitagmorgen, 1. Mai, kam es in Bochum zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Pedelec-Fahrerin.
Nach Angaben der Polizei war ein 76-jähriger Autofahrer aus Dorsten gegen 10.50 Uhr auf der Straße Aschenbruch in Richtung Wattenscheid unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Marktstraße kollidierte sein Fahrzeug mit einer 66-jährigen Bochumerin, die zeitgleich mit ihrem Pedelec auf der Straße Aschenbruch in Richtung Gelsenkirchen fuhr.
Durch den Zusammenstoß stürzte die Radfahrerin auf die Fahrbahn und erlitt schwere Verletzungen. Sie wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Unfallflucht nach Zusammenstoß in der Innenstadt
Bereits am Donnerstagnachmittag, 30. April, ereignete sich in der Bochumer Innenstadt ein weiterer schwerer Fahrradunfall.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war eine 69-jährige Bochumerin gegen 16.15 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Fußgängerzone am Konrad-Adenauer-Platz stadtauswärts unterwegs. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision mit einem entgegenkommenden Radfahrer.
Die Frau stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Auch sie musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der beteiligte Radfahrer entfernte sich laut Polizei anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um die verletzte Frau oder die Unfallaufnahme zu kümmern.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei beschreibt den gesuchten Radfahrer als:
- männlich,
- westeuropäisch,
- etwa 50 bis 55 Jahre alt,
- schlanke Statur,
- akzentfreies Deutsch.
Das Verkehrskommissariat bittet Zeugen sowie den beteiligten Radfahrer selbst, sich unter der Telefonnummer 0234 909-5206 zu melden.
