Programm zwischen Klassik und Romantik
Den Auftakt bildete die „Sinfonia concertante“ in B-Dur von Joseph Haydn. Vier Soloinstrumente – Violine, Violoncello, Oboe und Fagott – standen dabei im Mittelpunkt. Das Werk lebt vom Wechselspiel zwischen Solisten und Orchester.
Anschließend folgte die Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Stück verbindet feierliche Passagen mit lebhaften, fast spielerischen Elementen.
Nach der Pause stand die zweite Sinfonie von Jean Sibelius im Mittelpunkt. Das Werk gilt als eines der bedeutendsten des finnischen Komponisten. Es zeichnet sich durch große Spannungsbögen und wechselnde Klanglandschaften aus.
Dirigentenwechsel kurz vor dem Auftritt
Ursprünglich sollte Pit Brosius das Konzert leiten. Er musste jedoch krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Die Leitung übernahm Thimotée Grandjean.
Der Wechsel wirkte sich nicht negativ auf die Aufführung aus. Das Orchester agierte geschlossen und folgte den dynamischen Vorgaben präzise. Besonders in den schnellen Passagen blieb das Zusammenspiel stabil.
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Hohe Qualität, geringe Auslastung
Trotz der musikalischen Qualität blieb der Zuschauerzuspruch begrenzt. Der Saal im Musikforum war nur teilweise gefüllt.
Beobachter bewerten den Auftritt als gefühlvoll und zugleich kraftvoll. Die jungen Musikerinnen und Musiker überzeugten durch Ausdruck und technische Sicherheit.
Stehende Ovationen zum Abschluss
Am Ende des Konzerts reagierte das Publikum mit lang anhaltendem Applaus. Viele Zuhörer erhoben sich von ihren Plätzen.
Die Resonanz im Saal fiel damit deutlich positiver aus als die Besucherzahlen vermuten ließen. Das Konzert zeigte das Potenzial des jungen Orchesters und die Bandbreite seines Repertoires.