Beitrag: Erstes Tourismusforum in Bochum: Austausch über Zukunft der Branche
Erstes Bochumer Tourismusforum: Zukunftsforscher Andreas Reiter

(c) Bochum Marketing, Andreas Molatta

Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft und Kultur haben in Bochum über Perspektiven des Städtetourismus beraten. Im Fokus standen Zahlen, Trends und strategische Ansätze für die kommenden Jahre.

In der Jahrhunderthalle Bochum hat erstmals ein Tourismusforum für Bochum stattgefunden. Eingeladen hatte die Bochum Marketing GmbH. Ziel der Veranstaltung war es, zentrale Akteurinnen und Akteure der Branche zusammenzubringen und über die zukünftige Entwicklung des Tourismus in der Stadt zu diskutieren.

Wachsende Bedeutung des Tourismus

Nach Angaben der Veranstalter steigen die Übernachtungszahlen in Bochum seit Jahren kontinuierlich an. Der Städtetourismus gewinnt damit auch im Ruhrgebiet zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung bildete den Ausgangspunkt für den Austausch.

Zum Auftakt wurden aktuelle Daten und Entwicklungen vorgestellt. Dabei ging es unter anderem um Besucherzahlen, Trends und strukturelle Veränderungen im Tourismus. Ergänzt wurde das Programm durch einen Vortrag des Zukunftsforschers Andreas Reiter, der Perspektiven für den Städtetourismus skizzierte.

Workshops zu zentralen Zukunftsthemen

Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmenden in mehreren Workshops an konkreten Fragestellungen. Themen waren unter anderem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Tourismus, mögliche touristische Anziehungspunkte sowie langfristige Strategien für die Stadtentwicklung.

Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie neue Projekte in bestehende touristische Strukturen eingebunden werden können. In diesem Zusammenhang wurde auch das geplante Haus des Wissens diskutiert.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden anschließend im Plenum vorgestellt. Dabei zeigte sich ein breites Spektrum an Ideen und Ansätzen für die Weiterentwicklung des Tourismusstandorts.

Grundlage für weitere Zusammenarbeit

Die Veranstalter werten das Forum als Auftakt für einen längerfristigen Prozess. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen in die Entwicklung einer gemeinsamen Tourismusstrategie einfließen.

Auch künftig ist ein regelmäßiger Austausch zwischen den beteiligten Branchen geplant. Das Forum soll dabei als Plattform dienen, um Projekte zu vernetzen und Impulse für die Stadt zu entwickeln.

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