Beitrag: Musik und Lesung in Bochum: Afrikanische Perspektiven auf Frauenrechte
Preisträger des Westfälischen Preises für Baukultur 2025

+++Foto: Dennis Yenmez/Stadt Bochum+++

Eine Veranstaltung im Fritz-Bauer-Forum widmet sich der Geschichte und Gegenwart von Frauenrechten in afrikanischen Ländern.

In Bochum steht Ende März ein Themenabend zu Frauenrechten auf dem Programm. Musik, Lesung und Vortrag verbinden unterschiedliche Perspektiven aus afrikanischen Kontexten. Zwei Referentinnen gestalten den Abend mit persönlichen und historischen Einblicken. Organisiert wird die Veranstaltung vom Kommunales Integrationszentrum Bochum gemeinsam mit dem Deutsch-Afrikaruhr Forum e.V.. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Persönliche Erfahrungen und musikalische Verarbeitung

Die Künstlerin Lucy Gondwe verbindet Musik mit autobiografischen Themen. In ihren Liedern verarbeitet sie Erfahrungen aus ihrer Kindheit.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Kinderarbeit und frühe Verheiratung. Vor jedem Stück ordnet sie die Inhalte kurz ein und schafft so einen Zugang zu den Hintergründen.

Gerade für ein jüngeres Publikum wird dabei deutlich, wie eng persönliche Lebensgeschichten mit gesellschaftlichen Strukturen verknüpft sein können.

Lesung über gesellschaftliche Strukturen

Neben der Musik liest Lucy Gondwe aus ihrem Buch „Unveiling My Shadows“. Darin beschreibt sie gesellschaftliche Bedingungen in ihrem Heimatland Malawi.

Im Fokus stehen Mechanismen, die geschlechterbasierte Gewalt begünstigen. Die Texte zeigen, wie tief solche Strukturen im Alltag verankert sein können.

Die Lesung eröffnet einen Einblick, der über einzelne Biografien hinausgeht und größere Zusammenhänge sichtbar macht.

Historische Vorbilder und Einordnung

Ergänzt wird das Programm durch einen Beitrag von Mariame Bamba-Herberholz. Sie stellt historische Frauenfiguren aus verschiedenen Regionen Afrikas vor.

Dabei geht es um Persönlichkeiten, die in unterschiedlichen Epochen für Rechte und gesellschaftliche Veränderungen eingetreten sind. Diese Beispiele sollen zeigen, dass Engagement für Gleichberechtigung eine lange Geschichte hat.

Für Zuhörende entsteht so ein Überblick, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

Raum für Austausch und Diskussion

Im Anschluss an die Beiträge ist eine offene Gesprächsrunde vorgesehen. Besucherinnen und Besucher können Fragen stellen und eigene Eindrücke einbringen.

Gerade für junge Menschen bietet sich die Möglichkeit, Themen wie Gleichberechtigung, Rollenbilder und gesellschaftliche Verantwortung zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 25. März, um 19 Uhr im Fritz-Bauer-Forum statt.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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