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Baustelle
In Bochum stehen eine Tunnelsanierung und ein möglicher Bombenfund an. Verkehrseinschränkungen und mögliche Evakuierungen sind geplant.
In zwei Bochumer Stadtteilen stehen in den kommenden Tagen Maßnahmen mit Auswirkungen auf den Alltag an. In Werne beginnt die Sanierung einer Unterführung. Parallel wird in Langendreer ein Bombenverdachtspunkt überprüft. Beide Vorhaben erfordern organisatorische Maßnahmen. Verkehrsteilnehmende und Anwohner müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Die Stadt informiert über weitere Schritte kurzfristig.
Unterführung in Bochum-Werne wird saniert
Ab dem 30. März startet die Sanierung der Unterführung an der Vollmondstraße. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Hellbrüggenweg und Rüsingstraße.
Geplant sind Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Tunnelwänden. Zudem soll der Bereich heller gestaltet werden. Ziel ist eine optische und funktionale Aufwertung der Unterführung.
Am ersten Maiwochenende ist eine künstlerische Gestaltung vorgesehen. Graffitikünstler aus Deutschland und den Niederlanden werden die Flächen neu gestalten. Die Fertigstellung ist für den 4. Mai geplant.
Sperrung und Umleitung im Straßenverkehr
Während der Bauarbeiten bleibt die Fahrbahn im Tunnel gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.
Die ausgeschilderte Route führt über die Rüsingstraße, den Werner Hellweg, die Industriestraße sowie die Frenkingstraße. Verkehrsteilnehmende sollten zusätzliche Fahrzeit einplanen.
Bombenverdacht in Bochum-Langendreer
Bei Sondierungsarbeiten am Eschweg / Im Esch wurde ein möglicher Kampfmittelverdachtspunkt entdeckt. Dieser liegt in etwa 2,5 Metern Tiefe.
Die Überprüfung ist für Dienstag, den 24. März, angesetzt. Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden weitere Maßnahmen eingeleitet.
Mögliche Evakuierung abhängig vom Fund
Ob und in welchem Umfang eine Evakuierung notwendig wird, hängt von der Größe des möglichen Blindgängers ab. Eine Entschärfung könnte noch am selben Tag erfolgen.
Die Stadt ruft Anwohner dazu auf, aktuelle Informationen zu verfolgen. Hinweise werden unter anderem über die Warn-App NINA, digitale Kanäle sowie die städtische Website verbreitet.
Stadt bittet um Aufmerksamkeit
Die Situation in Langendreer bleibt bis zur Überprüfung offen. Kurzfristige Entscheidungen sind möglich. Entsprechend wichtig ist es, aktuelle Meldungen zu beachten.
Auch im Bereich der Vollmondstraße wird um Verständnis für die Einschränkungen gebeten. Beide Maßnahmen dienen der Sicherheit und der langfristigen Verbesserung der Infrastruktur.
