Beitrag: „Dahlhausen neu entdecken“: Bochum-Fonds fördert Stadtteil-Projekt
IfNuN-Vorsitzenden Jürgen Ivo und Birgit Diermann vor dem FreiRaum Dahlhausen.

Bochum Marketing, Andreas Molatta

Mit einer Veranstaltungsreihe der „Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit“ (IfNuN) wird der Bochumer Stadtteil Dahlhausen im Jahr 2026 aus neuen Perspektiven beleuchtet.

Die Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit startet mit Unterstützung des Bochum-Fonds ein umfangreiches Programm unter dem Titel „Dahlhausen neu entdecken“. Ziel des Projekts ist es, die Gemeinschaft im Bochumer Südwesten zu stärken und den Stadtteil durch verschiedene kulturelle und geschichtliche Formate erlebbar zu machen. Das Programm umfasst insgesamt 24 Veranstaltungen, die sich den Schwerpunkten Geschichte, Kultur, Natur sowie den Menschen vor Ort widmen. Geplant sind unter anderem thematische Rundgänge, Erzählcafés und Ausstellungen, die Anwohnende und Interessierte dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein zentraler Bestandteil des Auftakts ist ein Fotowettbewerb, bei dem historische Ansichten des Viertels mit aktuellen Aufnahmen verglichen werden.

„FreiRaum“ als zentraler Treffpunkt für das Quartier

Ein wichtiger Ankerpunkt für die geplanten Aktivitäten ist der „FreiRaum Dahlhausen“ an der Dr.-C.-Otto-Straße 126. Der im Jahr 2023 eröffnete Treffpunkt dient als Plattform für Austausch und nachhaltige Projekte innerhalb der Nachbarschaft. Jeden Monat finden dort Veranstaltungen zu Themen wie Mobilität, Energie, Ernährung oder Integration statt. Im Rahmen des neuen Projekts beherbergt der Standort aktuell eine wachsende Ausstellung mit historischen Bildern aus dem Viertel. Diese Sammlung soll stetig erweitert werden und findet ihren vorläufigen Höhepunkt in einer Matinee am Sonntag, den 3. Mai, um 11:00 Uhr, bei der die dokumentierten Zeitzeugnisse besonders gewürdigt werden.

Die IfNuN möchte mit diesem Angebot einen Raum schaffen, in dem bürgerschaftliches Engagement gefördert und die Identifikation mit dem eigenen Wohnort gestärkt wird. Durch die Förderung aus dem Bochum-Fonds ist es möglich, ein breites Spektrum an kostenfreien oder niederschwelligen Angeboten zu realisieren. Die Initiative betont, dass die bewusste Wahrnehmung der Umgebung und das Kennenlernen der Stadtteilgeschichte wesentliche Bausteine für ein lebendiges Miteinander sind. Das Projekt richtet sich dabei an alle Generationen – vom langjährigen Anwohner bis hin zu Neuzugezogenen, die Dahlhausen erkunden möchten.

Fotowettbewerb schlägt Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Ein besonderer Aufruf richtet sich an alle Hobbyfotografen und Geschichtsinteressierten: Bis zum 25. April können Teilnehmer eigene Aufnahmen für einen Fotowettbewerb einreichen. Gesucht werden aktuelle Perspektiven auf Orte, die auch auf den historischen Bildern der laufenden Ausstellung zu sehen sind. Durch diesen direkten Vergleich soll der Wandel des Stadtteils visuell dokumentiert werden. Die besten Einsendungen haben die Chance auf einen Gewinn und werden Teil der öffentlichen Präsentation im „FreiRaum“.

Die Veranstaltungsreihe „Dahlhausen neu entdecken“ bietet darüber hinaus ein Stadtteilfest sowie fachkundige Vorträge, die tiefere Einblicke in die lokale Natur und Kultur geben. Informationen zu den genauen Terminen und den Teilnahmebedingungen für den Fotowettbewerb stellt die Initiative auf ihrer Webseite zur Verfügung. Mit der Kombination aus Dokumentation, Wettbewerb und Festcharakter setzt die IfNuN ein deutliches Zeichen für eine aktive Stadtteilkultur im Bochumer Südwesten. Das Jahr 2026 steht somit ganz im Zeichen der nachbarschaftlichen Vernetzung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

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