Beitrag: Weltkriegsbombe in Bochum-Hofstede entschärft
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In Bochum-Hofstede ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 1.300 Menschen mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

Am Marmelshagen im Bochumer Stadtteil Hofstede ist am Dienstag, 10. März, eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Dabei handelte es sich um eine englische 250-Kilogramm-Bombe mit Aufschlagszünder aus dem Zweiter Weltkrieg. Nach der Entschärfung musste zusätzlich der Detonator gesprengt werden. Für die Maßnahme wurde ein größerer Bereich evakuiert. Rund 1.300 Anwohnerinnen und Anwohner waren davon betroffen.

An dem Einsatz waren etwa 140 Kräfte verschiedener Organisationen beteiligt. Neben Feuerwehr und Polizei unterstützten auch mehrere Hilfs- und Rettungsdienste die Maßnahmen.

Im Einsatz waren unter anderem der Arbeiter-Samariter-Bund Bochum, das Deutsches Rotes Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, das Technisches Hilfswerk, die DLRG sowie Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr. Auch die BOGESTRA und der städtische Ordnungsdienst waren eingebunden.

Der Kampfmittelräumdienst Nordrhein-Westfalen führte die Entschärfung der Bombe durch.

Drohnen unterstützen Kontrolle des Evakuierungsgebiets

Zur Kontrolle des abgesperrten Bereichs setzte der Arbeiter-Samariter-Bund Bochum auch seine Drohnenstaffel ein. Aus der Luft wurde überprüft, ob sich noch Personen im Evakuierungsgebiet aufhielten.

Fünf Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger standen während des Einsatzes ebenfalls bereit.

Betreuungsstelle für Evakuierte eingerichtet

Während der Entschärfung mussten rund 1.300 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Für Betroffene richtete die Stadt eine Betreuungsstelle in der Gesamtschule Bochum-Mitte ein.

Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger nutzten dieses Angebot und wurden dort betreut und versorgt. Zusätzlich richtete die Stadt eine Hotline ein, über die Fragen zu Sperrungen, Evakuierung und Entschärfung beantwortet wurden. Im Laufe des Tages gingen dort rund 50 Anrufe ein.

Nach Abschluss der Arbeiten konnten die Anwohnerinnen und Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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