Beitrag: Literaturkonzert in der Zentralbücherei: Autorinnen im Exil und Widerstand
BVZ

Das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) Stadtbücherei / Volkshochschule (c) Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

In der Zentralbücherei Bochum steht ein Abend über verfolgte deutschsprachige Autorinnen auf dem Programm. Lesung und Musik verbinden Literatur und Zeitgeschichte.

Die Stadtbücherei Bochum lädt am Freitag, 6. März, zu einem Literaturkonzert ein. Beginn ist um 19 Uhr im Bildungs- und Verwaltungszentrum am Gustav-Heinemann-Platz. Zu Gast ist Anja Bilabel, Begründerin des „Lauschsalons“ und Sprecherin im Hörtheater. Ihr Programm trägt den Titel „Geschichten eines ungestümen Herzens“. Der Eintritt ist frei.

Texte aus Verfolgung und Exil

Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Autorinnen, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt wurden oder ins Exil gehen mussten. Vorgestellt werden unter anderem Werke von Rose Ausländer, Mascha Kaléko und Gertrud Kolmar. Auch Texte von Nelly Sachs, Inge Müller und Johanna Moosdorf fließen in das Programm ein.

Thematisiert werden Verfolgung durch das NS-Regime, Leben im Widerstand sowie Erfahrungen im Exil und in der Nachkriegszeit. Neben biografischen Einblicken stehen Gedichte und Prosatexte im Mittelpunkt.

Musik als erzählerisches Element

Den musikalischen Part übernimmt Hanne Feldhaus an der Blockflöte. Die Veranstaltung ist Teil der Literaturkonzertreihe „Jukebox Bochum“. Sie wird durch den City-Fonds Bochum Innenstadt gefördert und findet im Rahmen der Bochumer Frauenwochen 2026 statt.

Beteiligt sind neben der Stadtbücherei unter anderem das Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochum, die Evangelische Kirchengemeinde Bochum sowie der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ im Mittleren Ruhrgebiet.

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