Beitrag: AOK-Azubis übernehmen Kundencenter in Bochum
Von links: Robin Kasperek (Leiter Kundencenter Bochum), Niklas Döweling (Leiter Azubi-KC, 3. von rechts) und Dr. Christoph Vauth (stellv. Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest, 1. von rechts) freuen sich über das Projekt und übergeben für drei Wochen die Kundenberatung im AOK-Kundencenter in Bochum an die Auszubildenden: (von links) Nina Lück, Nora Aschmann, John Tran, Aileen Busch, Sophie Kleine-Beck, Nele Kneisner, Hiba Jama, Jana Pällmann, Svea Fornous, Annika Locher und Berat Avci.

Foto: AOK/hfr.

14 Nachwuchskräfte führen für drei Wochen eigenständig die Kundenberatung. Das Stammpersonal arbeitet im Hintergrund.

Im Kundencenter der AOK NordWest in Bochum haben Auszubildende zeitweise die Verantwortung übernommen. Zwölf angehende Sozialversicherungsfachangestellte im zweiten Ausbildungsjahr sowie zwei im dritten Jahr organisieren den Betrieb eigenständig. Das Projekt läuft über drei Wochen. Ziel ist es, Eigenverantwortung und Praxiserfahrung zu stärken. Die regulären Fachkräfte stehen unterstützend bereit.

Nach Angaben der AOK sollen die Nachwuchskräfte Arbeitsabläufe selbst strukturieren und Kundengespräche eigenständig führen. „Mit solchen Projekten ermöglichen wir es unseren Auszubildenden und dual Studierenden, eigenverantwortlich im Team zu arbeiten und ihre erworbenen Fachkenntnisse in der Kundenberatung freundlich und bedarfsorientiert einzusetzen“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Christoph Vauth.

Stammpersonal im Backoffice

Während der Projektphase arbeitet das Stammpersonal im sogenannten Backoffice. Erfahrene Mitarbeitende bleiben im Hintergrund ansprechbar. So sollen Qualität und Beratungssicherheit gewährleistet bleiben.

Für die Auszubildenden bedeutet das Projekt zusätzliche Verantwortung. „Es ist etwas anderes, allein ein Kundengespräch zu führen und dafür die Verantwortung zu tragen. Das ist ein toller Vertrauensbeweis“, sagt die Auszubildende Neele Kneisner. Auch Hiba Jama berichtet von positiven Rückmeldungen der Kundschaft.

Ausbildung mit Entwicklungsperspektiven

Die dreijährige Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten beziehungsweise zum Sozialversicherungsfachangestellten soll nach Angaben der AOK praxisnah gestaltet werden. „Wir möchten jungen Menschen mit dieser Ausbildung die Chance geben, den Grundstein für einen spannenden Berufsweg mit ausgezeichneten Entwicklungsperspektiven zu legen“, sagt Ausbildungsleiterin Jadine Schmid.

Bewerbungen für den Ausbildungsstart zum 1. September sind online möglich. Auch ein duales Studium wird angeboten.

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