Beitrag: Polarlichter, Kunst und Karneval unter der Kuppel
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Zeiss Planetarium Bochum

Nach dem seltenen Polarlicht-Ereignis über Deutschland rückt das Planetarium Bochum im Februar Astronomie, Kunst und Unterhaltung in den Fokus. Mehrere Shows verbinden Wissenschaft, Musik und Gesellschaftsthemen.

Ende Januar waren Polarlichter über Teilen Deutschlands sichtbar. Ein Ereignis, das hierzulande nur selten vorkommt. Wer das Schauspiel verpasst hat, findet im Planetarium Bochum eine Alternative. Das Februarprogramm reicht dabei von Astronomieshows über Tanz und Musik bis hin zu Live-Erzählungen und Karneval unter Sternen. Auch der winterliche Sternenhimmel bietet besondere Beobachtungen.

Mit der AstroShow Aurora – Wunderbares Polarlicht greift das Planetarium das aktuelle Interesse an Nordlichtern auf. Hochauflösende 360-Grad-Projektionen zeigen die farbigen Lichtphänomene unter der Kuppel. Ergänzt wird die Show durch Erklärungen zur Entstehung von Polarlichtern. Im Februar stehen mehrere Termine im Spielplan. Die Veranstaltung dauert rund eine Stunde und richtet sich an ein breites Publikum.

Kunst und Tanz im artSPACE-Format

Im Rahmen von artSPACE – Soirée Ravel verbindet das Planetarium Musik, Tanz und Raum. Anlass ist der 150. Geburtstag des Komponisten Maurice Ravel. Gezeigt wird eine immersive Annäherung an die Choreografien von Bridget Breiner für das Ballett am Rhein. Unter der Kuppel erhalten Besucher Einblicke in Probenarbeit und Aufführungen. Die Veranstaltung ist für den 26. Februar angesetzt.

Persönlicher wird es bei der Live-Show Zu Fuß durch Deutschland. Achill und Aaron Moser berichten von ihrer 1.600 Kilometer langen Wanderung von der Nordsee bis zur Zugspitze. Vater und Sohn schildern Erfahrungen aus sechs Bundesländern, Begegnungen unterwegs und den Alltag einer Reise zu Fuß. Die Veranstaltung am 19. Februar dauert rund 110 Minuten inklusive Pause.

Karneval trifft Kosmos

Mit popSPACE – Sternen Alaaf! setzt das Planetarium auf eine ungewöhnliche Kombination. Kölsche Karnevalsmusik von Bläck Fööss bis Kasalla trifft auf kosmische Projektionen. Die Veranstaltung am 13. Februar verbindet rheinische Festkultur mit astronomischen Bildern und richtet sich auch an ein jüngeres Publikum.

Astronomisch bringt der Februar längere Tage. Bis zum Monatsende wächst die Tageslichtdauer in Bochum um etwa 100 Minuten. Abends dominiert Jupiter den Himmel und bleibt bis in die Morgenstunden sichtbar. Saturn zieht sich vom Abendhimmel zurück, während Merkur Mitte des Monats kurz in der Dämmerung erscheint. Besonders prägend sind die Sternbilder des Winterhimmels, darunter Orion und das Wintersechseck.

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