Beitrag: Maischützen erinnern in Fröndenberg an Graf Engelbert
Maischützen ind er Stiftskirche in Fröndenberg

(c) Sebastian Sendlak

Mit Festzug, Reden und Kranzniederlegung haben Bochumer Maischützen in Fröndenberg/Ruhr an Graf Engelbert III. von der Mark erinnert. Zahlreiche Vereine aus Bochum und der Region beteiligten sich an dem traditionellen Gedenktag.

Am Nachmittag trafen die Abordnungen auf dem Marktplatz in Fröndenberg ein. Neben der Bochumer Maiabendgesellschaft nahmen auch der Bürgerschützenverein Bochum Harpen sowie weitere Partnervereine aus Bochum und Fröndenberg teil. Viele Teilnehmende erschienen in Uniform oder mit Vereinsabzeichen. Bereits beim Eintreffen wurde deutlich, dass die Veranstaltung fest im Brauchtum der Region verankert ist.

Pünktlich stellte sich der Festzug auf dem Marktplatz auf. Von dort führte der Weg durch zentrale Straßen der Stadt in Richtung Stiftsgelände. Begleitet wurde der Zug von Musik, Fahnen und zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern am Straßenrand.

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Festakt mit Reden und musikalischem Rahmen

Am Parkplatz unterhalb des Stiftsgebäudes fand der offizielle Festakt statt. Die teilnehmenden Vereine formierten sich zur Parade. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Vereinsleben hielten Ansprachen und ordneten die Bedeutung der Tradition historisch ein.

Die Bürgermeisterin der Stadt Fröndenberg sprach ebenso wie Vertreter der beteiligten Schützenvereine. Auch die Bochumer Seite war vertreten: Die Grußworte von Bürgermeister Jörg Lukat wurden in Abwesenheit verlesen. Weitere Beiträge kamen von Verantwortlichen der Maiabendgesellschaft, darunter der Vorsitzende sowie der Junggesellenhauptmann.

Musikalisch begleitet wurde der Festakt durch den Spielmannszug der Maiabendgesellschaft, der unter anderem das Bochumer Jungenlied spielte.

Kranzniederlegung in der Stiftskirche

Im Anschluss wechselte die Veranstaltung in die Stiftskirche. Dort stand die Kranzniederlegung am Grab von Engelbert III. von der Mark im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden nahmen in den vorderen Bankreihen Platz, während die Zeremonie begann.

Die musikalische Gestaltung übernahm das Musikkorps Blau-Weiß Bochum-Weitmar. Ergänzt wurde das Programm durch Orgelmusik. Nach der Begrüßung durch die evangelische Kirchengemeinde folgte ein inhaltlicher Beitrag zur historischen Rolle des Grafen und zur Verbindung mit dem Bochumer Maiabendfest.

Die eigentliche Kranzniederlegung erfolgte in ruhiger und würdevoller Atmosphäre. Sie gilt als zentraler Moment des Gedenktages und stellt die historische Verbindung zwischen Bochum und Fröndenberg in den Mittelpunkt.

Gemeinsamer Ausklang auf dem Marktplatz

Nach der Zeremonie kehrten die Teilnehmenden auf den Marktplatz zurück. Dort fand ein gemeinsamer Ausklang statt. Verschiedene Musikgruppen sorgten für Unterhaltung, darunter neben dem Spielmannszug auch weitere Vereine aus der Region.

Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Der Gedenktag verband damit formelle Elemente mit geselligem Beisammensein.

Tradition mit regionaler Bedeutung

Die Erinnerung an Graf Engelbert ist eng mit dem Bochumer Maiabendfest verbunden. Der historische Bezug reicht mehrere Jahrhunderte zurück und wird bis heute gepflegt. Veranstaltungen wie diese tragen dazu bei, die Tradition lebendig zu halten und zugleich die Verbindung zwischen Bochum und Fröndenberg zu stärken.

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