
Akkordeon
(c) Ute Voelker
Im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade widmet sich eine neue Ausstellung dem Akkordeon. Gezeigt werden seltene und außergewöhnliche Instrumente. Die Schau zeichnet die Entwicklung des Akkordeons vom einfachen Spielinstrument zum Konzertinstrument nach. Kuratiert wird die Ausstellung von Ralf Kaupenjohann. Der Eintritt ist frei.
Am Sonntag, 1. Februar, eröffnet im Haus Kemnade eine Sonderausstellung zum „Instrument des Jahres: Akkordeon“. Beginn ist um 11 Uhr. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in Geschichte, Bauweise und Funktionsprinzip des Instruments. Zur Eröffnung spielt der Akkordeonist Marko Kassl. Die Ausstellung ist bis Ende März zu sehen.
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl besonderer Akkordeons, darunter auch seltene Exponate. Kurator Ralf Kaupenjohann erläutert Herkunft, technische Entwicklung und Funktionsweise der Instrumente. Dabei wird deutlich, wie sich das Akkordeon in rund 200 Jahren stetig weiterentwickelt hat. Aus einem einfachen Spielinstrument wurde ein vielseitiges Konzertinstrument.
Akkordeon als musikalischer Allrounder
Das Akkordeon ermöglicht das gleichzeitige Spiel von Melodie und Begleitung. Es ist mobil und vielseitig einsetzbar. Entsprechend findet es Verwendung in Volksmusik und Folklore ebenso wie in Jazz, Kammermusik oder Tango. Diese stilistische Bandbreite ist ein zentrales Thema der Ausstellung.
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Landesmusikrat NRW. Schirmherr ist der Schauspieler und Akkordeonist Ulrich Tukur. Sie ist bis zum 29. März im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade zu sehen. Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr.
Ausstellungsinfos im Überblick
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Titel: Instrument des Jahres: Akkordeon
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Eröffnung: Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr
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Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade, An der Kemnade 10, Hattingen
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Laufzeit: bis 29. März
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Eintritt: frei
