Beitrag: Führungen, Familiensonntag und Naturerkundungen auf der Zeche Nachtigall
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Zeche Nachtigall

Die Zeche Nachtigall startet mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm in den Februar. Auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums stehen Führungen unter Tage, Angebote für Familien sowie natur- und geologiebezogene Formate auf dem Plan. Ergänzt wird das Programm durch eine laufende Sonderausstellung. Die Veranstaltungen richten sich an unterschiedliche Altersgruppen. Viele Angebote sind anmeldepflichtig.

Auch in der kalten Jahreszeit bleibt die Zeche Nachtigall ein Ziel für Ausflüge. Im Februar verbindet das Programm Bergbaugeschichte mit Natur- und Umweltbildung. Familien, Kinder und Erwachsene können an Führungen, Mitmachaktionen und thematischen Rundgängen teilnehmen. Neben Einzelterminen gibt es regelmäßig stattfindende Stollenführungen. Eine Sonderausstellung thematisiert den Wandel industrieller Landschaften im Ruhrgebiet.

Am Sonntag, 1. Februar, lädt die Zeche Nachtigall von 11.30 bis 16.30 Uhr zum Familiensonntag ein. Gezeigt wird das Bilderbuchkino „Mats und die Wundersteine“ von Marcus Pfister, das sich mit einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen der Erde befasst. Die Lesungen finden um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr statt, jeweils mit anschließendem Kreativangebot zum Bemalen von Steinen. Um 13.30 Uhr steht eine Familienführung zum Bergbau auf der Zeche Nachtigall auf dem Programm. Es fällt der reguläre Museumseintritt an.

Führungen durch Bergwerk und Geologie

Am Sonntag, 8. Februar, beginnt um 13.30 Uhr eine große Bergwerkstour durch den Nachtigall- und den Dünkelbergstollen. Die Führung richtet sich an Erwachsene sowie Kinder ab zehn Jahren. Die Kosten betragen sechs Euro zuzüglich Eintritt, eine Anmeldung ist erforderlich.

Eine geologische Führung mit dem Titel „Alles aus einem Berg“ findet am Samstag, 21. Februar, um 13.30 Uhr statt. Der Rundgang führt rund um den Hettberg und beleuchtet geologische Zusammenhänge. Hier ist lediglich der Museumseintritt zu zahlen.

Zechen-Safari für kleine und große Naturdetektive

Am Samstag, 14. Februar, wird das Industriemuseum zum Forschungsraum. Von 15 bis 17 Uhr geht es bei der Zechen-Safari um das Thema „Federn, Fährten, Schneckenhaus – Naturdetektive auf Spurensuche“. Das Angebot richtet sich an Erwachsene sowie Kinder ab sechs Jahren. Die Teilnahme kostet drei Euro zuzüglich Eintritt, eine Anmeldung ist erforderlich.

Zusätzlich zu den Einzelterminen werden öffentliche Stollenführungen angeboten. Diese finden dienstags bis freitags um 12 Uhr und 15.30 Uhr statt, samstags und sonntags um 11, 13, 15 und 16.30 Uhr. Die Führungen dauern etwa eine Stunde. Erwachsene zahlen drei Euro plus Eintritt, Kinder 1,50 Euro. Pro Führung sind maximal zehn Personen zugelassen, das Mindestalter beträgt sechs Jahre. Reservierungen sind nicht möglich.

Noch bis zum 3. Mai 2026 ist auf der Zeche Nachtigall die Sonderausstellung „Birke und Brache“ zu sehen. Fotograf Joachim Schumacher dokumentiert darin ehemalige Industrieflächen im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt steht die Birke als Pionierpflanze, die Brachen und Halden zurückerobert und neue Lebensräume schafft. Die Ausstellung thematisiert den ökologischen Wandel sogenannter „lost places“.

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