Beitrag: Schauspielhaus Bochum sammelt über 30.000 Euro für Geflüchtete und Bedürftige
Das Goldene Tuch 2025

(c) Daniel Sadrowski

Mit der Spendenaktion „Das Goldene Tuch“ hat das Schauspielhaus Bochum in der laufenden Spielzeit mehr als 30.000 Euro gesammelt. Seit Beginn der Initiative kamen insgesamt rund 244.000 Euro zusammen.

Das Publikum des Schauspielhauses Bochum zeigt erneut große Spendenbereitschaft. Im Rahmen der Aktion „Das Goldene Tuch“ wurden in dieser Spielzeit 30.068,44 Euro gesammelt. Die Mittel gehen an Bochumer Organisationen, die sich für geflüchtete und bedürftige Menschen engagieren. Die seit 2015 bestehende Initiative hat sich damit als fester Bestandteil des Theaterlebens etabliert.

„Das Goldene Tuch“ wird seit inzwischen elf Jahren durchgeführt. Jedes Jahr in der Adventszeit sammeln Schauspielerinnen und Schauspieler nach den Vorstellungen Spenden des Publikums ein. Dafür wird ein goldenes Tuch im Zuschauerraum ausgelegt, in das Geld gelegt werden kann. Seit dem Start der Aktion summierten sich die Einnahmen auf rund 244.000 Euro.

Unterstützung für lokale Initiativen

Die in dieser Spielzeit gesammelten Mittel kommen verschiedenen Bochumer Initiativen zugute, die in der Arbeit mit Geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen tätig sind. Um sicherzustellen, dass die Gelder gezielt eingesetzt werden, konnten sich Organisationen mit konkreten Projekten um die Spenden bewerben.

Dramaturgin Dorothea Neweling betont die besondere Bedeutung der Aktion für das Schauspielhaus. „Es ist toll, dass wir in diesem Jahr wieder einmal so viel eingenommen haben – die Spendenbereitschaft unseres Publikums ist fantastisch“, sagt sie. Das Goldene Tuch habe sich zu einer Tradition entwickelt, die Theater und Zuschauerinnen und Zuschauer auf besondere Weise verbinde. Neben der finanziellen Unterstützung erhielten die Initiativen auch öffentliche Aufmerksamkeit.

Die aktuelle Spendensumme bestätigt die anhaltende Resonanz der Aktion. Auch mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem Start bleibt „Das Goldene Tuch“ ein fester Bestandteil der Spielzeit am Schauspielhaus Bochum. Die Initiative zeigt, dass kulturelle Einrichtungen über den Bühnenbetrieb hinaus gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und lokale Hilfsstrukturen stärken können.

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