Im vergangenen Jahr wurden in Bochum 2.634 Krankenhausaufenthalte von AOK-versicherten Patientinnen und Patienten aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen registriert. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. Damit stehen diese Erkrankungen an der Spitze der häufigsten Gründe für eine stationäre Behandlung.
65,1 Prozent der Betroffenen waren älter als 65 Jahre. Insgesamt verzeichneten die Bochumer Krankenhäuser 2024 19.313 stationäre Einweisungen. Zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt.
„Ein gesunder Lebensstil sowie die medikamentöse Behandlung von Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten und Diabetes können das Risiko deutlich reduzieren“, erklärt Jörg Kock, Serviceregionsleiter der AOK NordWest. Er betont zudem, dass bei einem Herzinfarkt schnelles Handeln entscheidend sei und die Notrufnummer 112 sofort gewählt werden sollte.
Die AOK NordWest unterstützt ihre Versicherten mit kostenfreien Kursangeboten, die von qualifizierten Fachkräften geleitet werden. Ziel ist es, Prävention durch Bewegung, gesunde Ernährung und Stressreduktion zu fördern. Das aktuelle Kursprogramm ist in allen Kundencentern sowie online unter aok.de/nw verfügbar.
Frauen wurden im vergangenen Jahr häufiger stationär aufgenommen als Männer. Insgesamt waren es 10.554 Frauen und 8.759 Männer. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen lag die Zahl der Einweisungen fast gleichauf: 1.322 Frauen und 1.312 Männer.
Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen führten Krankheiten des Verdauungssystems (2.204), Neubildungen von Krebs (1.888) sowie Muskel-Skelett-Erkrankungen (1.777) am häufigsten zu Krankenhausaufenthalten in Bochum.
