Beitrag: CDU-Kandidat Bracke bei IHK-Wahlarena in Bochum
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CDU Bochum - Dr. Andreas Bracke und Fee Roth

CDU-Oberbürgermeisterkandidat Andreas Bracke stellte sich bei der IHK-Wahlarena in Bochum den Fragen zu Verkehr und Innenstadtentwicklung.

Bei der Wahlarena der IHK Mittleres Ruhrgebiet hat sich CDU-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Andreas Bracke den Bochumerinnen und Bochumern präsentiert. Im Mittelpunkt standen die Themen Verkehr und Innenstadt. Bracke forderte Verbesserungen bei Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität. In einer Publikumsabstimmung erhielt er die meisten Stimmen. Auch zu Koalitionsmöglichkeiten nach der Wahl äußerte er sich.

Verkehr als Schwerpunkt

Bracke hob die Bedeutung eines funktionierenden Verkehrsnetzes hervor. Er sprach sich für eine bessere Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer aus. „Der Verkehr muss fließen, und wir müssen das ständige Ausspielen zwischen den Verkehrsakteuren beenden“, sagte er. Ziel sei es, die Standorte in Bochum langfristig attraktiv zu halten.

Diskussion um die Innenstadt

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Aussagen war die Entwicklung der Innenstadt. Bracke nannte mehr Grünflächen, zusätzlichen Wohnraum in oberen Etagen und eine neue Platzgestaltung als mögliche Maßnahmen. Dabei sollen auch die Interessen der Gewerbetreibenden berücksichtigt werden. Leerstände wolle er nach eigenen Angaben vermeiden.

Reaktionen und Abstimmung

Unterstützung erhielt Bracke von der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bochum. Deren Kreisvorsitzender Maurice Schirmer sprach sich für ihn aus. In einer Publikumsabstimmung der IHK erreichte Bracke nach Angaben der Veranstalter 34 Prozent und lag damit vor den anderen Kandidatinnen und Kandidaten.

Aussagen zu möglichen Koalitionen

Mit Blick auf die Kommunalwahl am 14. September 2025 kündigte Bracke an, die CDU wolle nach der Wahl mit SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern/UWG Gespräche führen. Eine Koalitionsaussage im Vorfeld werde es nicht geben. Gespräche mit AfD und Linken schloss er aus. Die CDU wolle eine führende Rolle in einer künftigen Ratskoalition übernehmen.

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