Beitrag: Neun Pkw in Kollision verwickelt: Einsatz auf der Bergener Straße
Foto: Feuerwehr Bochum

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Nach einer rasanten Fahrt unter Alkohol- und Drogeneinfluss hat ein 40-jähriger Bochumer in Bergen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Polizei konnte den flüchtigen Fahrer nach einer Fahndung festnehmen.

Am Donnerstagnachmittag, dem 14. Mai 2026, ereignete sich im Stadtteil Bergen ein schwerer Verkehrsunfall, der die Einsatzkräfte über Stunden forderte. Gegen 17:30 Uhr war ein 40-jähriger Bochumer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Bergener Straße in Richtung Herne unterwegs. In Höhe der Hausnummer 109 verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und löste eine Kettenreaktion aus, die insgesamt neun Fahrzeuge beschädigte. Nach der Kollisionsserie flüchtete der Mann zunächst zu Fuß vom Unfallort, konnte jedoch kurze Zeit später von der Polizei gestellt werden. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass der Fahrer massiv unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand.

Zerstörte Autos auf 50 Metern und Verletzte im Gegenverkehr

Die Unfallstelle bot den Rettungskräften ein Bild der Zerstörung, das sich über eine Länge von knapp 50 Metern erstreckte. Zunächst prallte der Wagen des 40-Jährigen gegen fünf geparkte Autos, bevor er in den Gegenverkehr geriet und frontal mit dem Fahrzeug zweier Frauen im Alter von 58 und 77 Jahren zusammenstieß. Beide Bochumerinnen erlitten dabei leichte Verletzungen und mussten zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Doch selbst nach diesem schweren Aufprall kam das Fahrzeug des Verursachers nicht sofort zum Stehen, sondern kollidierte noch mit zwei weiteren am Straßenrand abgestellten Pkw.

Alkohol und Drogen: Schwere Vorwürfe gegen den Unfallfahrer

Bei der anschließenden Festnahme des Flüchtigen erhärtete sich der Verdacht auf Fahruntüchtigkeit schnell. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 40-Jährigen ergab einen Wert von 1,3 Promille, zudem räumte der Mann den Konsum illegaler Drogen ein. Ein Arzt entnahm dem Beschuldigten daraufhin eine Blutprobe zur Beweissicherung. Für die Dauer der aufwendigen Unfallaufnahme und die Bergung der zahlreichen Wracks musste die Bergener Straße komplett gesperrt werden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen, während auf den Verursacher nun ein umfangreiches Strafverfahren wartet.

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