Beitrag: Befragung zu Sicherheit in Bochum gestartet
Gruppenfoto der Verkehrssicherheitsaktion am Bochumer Ruhrpark

Gruppenfoto der Verkehrssicherheitsaktion am Bochumer Ruhrpark

In Bochum beginnt eine neue Befragung zum Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Das Land Nordrhein-Westfalen ruft gemeinsam mit der Stadt zur Teilnahme an der Studie „SKiD“ auf.

Die Erhebung wird vom Bundeskriminalamt wissenschaftlich begleitet und durch Mittel der Europäischen Union kofinanziert. In Nordrhein-Westfalen sollen rund 20.000 ausgewählte Personen teilnehmen – darunter auch Bürgerinnen und Bürger aus Bochum.

Erfahrungen und Einschätzungen gefragt

Im Mittelpunkt der Studie stehen persönliche Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten sowie das individuelle Sicherheitsgefühl. Zudem werden Einschätzungen zur Arbeit der Polizei abgefragt.

Herbert Reul betont die Bedeutung der Befragung für die Sicherheitsarbeit. Statistiken allein reichten nicht aus, um das Sicherheitsempfinden der Menschen vollständig abzubilden.

Versand der Unterlagen läuft

Die aktuelle Erhebungswelle ist am 13. April gestartet. Erste Ankündigungsschreiben wurden bereits verschickt. Ab dem 27. April erhalten ausgewählte Teilnehmende die Fragebögen sowie Hinweise zur Bearbeitung.

Auch Jörg Lukat ruft zur Teilnahme auf. Wer angeschrieben werde, könne stellvertretend für viele Menschen in der Stadt einen Beitrag leisten.

Grundlage für zukünftige Maßnahmen

Die Studie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) wurde bereits in den Jahren 2020 und 2024 durchgeführt. Ziel ist es, Entwicklungen sichtbar zu machen und Maßnahmen gezielter auszurichten.

Die Ergebnisse sollen dabei helfen, Sicherheitsstrategien weiterzuentwickeln und das Vertrauen in staatliche Institutionen zu stärken.

Auf Social Media teilen