Beitrag: Gemeinsames Fastenbrechen im Rathaus
Fastenbrechen im Rathaus Bochum mit politischen und religiösen Repräsentanten Bochumer Einrichtungen, moslemischen, evangelischen, katholischen und jüdischen Gemeinden und Oberbürgermeister Lukat

F o t o : V o l k e r W i c i o k

Beim gemeinsamen Fastenbrechen im Rathaus kamen Vertreter verschiedener Religionen und Institutionen zusammen. Die Veranstaltung stand im Zeichen von Austausch und gemeinschaftlichen Werten.

Im Historischen Rathaus von Bochum hat am 18. März ein gemeinsames Fastenbrechen stattgefunden. Eingeladen hatte Oberbürgermeister Jörg Lukat. Anlass war der islamische Fastenmonat Ramadan. Die Veranstaltung fiel zeitlich mit einem Gedenktag zur Demokratiegeschichte zusammen. Zahlreiche Gäste aus Religion, Politik und Stadtgesellschaft nahmen teil.

Der Ramadan ist für Muslime eine Phase des Fastens, des Gebets und der Gemeinschaft. Das tägliche Fasten wird traditionell nach Sonnenuntergang mit dem sogenannten Iftar beendet.

Dieses gemeinsame Essen dient nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern auch dem sozialen Austausch. Familien, Freundeskreise und Gemeinden kommen dabei zusammen.

Breites Spektrum an Gästen

Zum Fastenbrechen im Historisches Rathaus Bochum waren Vertreter verschiedener Moscheegemeinden eingeladen. Darunter Organisationen wie Ditib-Gemeinden aus mehreren Stadtteilen, die Islamische Gemeinde Bochum sowie weitere kulturelle und religiöse Einrichtungen.

Auch Vertreter der jüdischen, evangelischen und katholischen Gemeinden nahmen teil. Ergänzt wurde die Runde durch Akteure aus Politik und Verwaltung.

In diesem Jahr begann der Ramadan zeitgleich mit der christlichen Fastenzeit. Diese Überschneidung tritt nur selten auf.

Oberbürgermeister Jörg Lukat verwies auf gemeinsame Werte der Religionen. Dazu zählen Besinnung, Verzicht und der Blick auf Mitmenschen. Solche Parallelen könnten den interreligiösen Dialog fördern.

Traditioneller Ablauf des Abends

Nach Sonnenuntergang wurde das Fasten klassisch gebrochen. Üblich ist der Beginn mit Datteln und Wasser.

Die Veranstaltung bot Raum für Gespräche und Begegnungen. Ziel war es, das gegenseitige Verständnis zu stärken und den Austausch zwischen den Gemeinschaften zu fördern.

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