
Westend-Projekte: Bezirks-Bürgermeisterin Barbara Menke, Stadtteilkoordinator Sebastian Mehring und Oberbürgermeister Jörg Lukat
(c) Sebastian Sendlak
Oberbürgermeister Jörg Lukat übergibt den neuen Förderbescheid und würdigt das starke bürgerschaftliche Engagement im Quartier.
Die Stadt Bochum fördert die nachhaltige Quartiersentwicklung im Westend weiter. Für das Jahr 2026 stellt sie 65.000 Euro bereit. Oberbürgermeister Jörg Lukat überreicht den Bewilligungsbescheid persönlich und betont die Bedeutung des Engagements im Stadtteil. Die Mittel fließen unter anderem in die Stadtteilkoordination, den Westendfonds und Projekte aus der Bürgerschaft.
65.000 Euro für Koordination und Projekte
Seit 2020 fördere die Stadt Bochum das Westend mit sogenannten Verstetigungsmitteln. Diese gingen an IFAK e. V. im Stadtteilzentrum Q1. Finanziert würden damit die Stadtteilkoordination, der Westendfonds, das Westendfest sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.
Allein im Jahr 2026 unterstütze der Westendfonds 18 Projekte, die von engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Vereinen entwickelt und umgesetzt würden. Ein lokales Gremium wählt die Vorhaben zuvor aus. Dies zeige, wie stark die Beteiligung im Stadtteil verankert sei.
„Das Westend ist mehr als nur ein Ort“
Oberbürgermeister Lukat betont bei der Übergabe: „Das Westend zeigt uns, wie stark eine Gemeinschaft sein kann, wenn Menschen zusammenstehen, Verantwortung übernehmen und ihre Nachbarschaft mitgestalten“.
„Jede Idee, jedes Projekt und jedes Engagement macht diesen Stadtteil ein Stück lebendiger“, erklärt er weiter. Mit den Verstetigungsmitteln unterstütze die Stadt „genau dieses Miteinander“. Das Westend sei „mehr als nur ein Ort. Es ist ein Gefühl von Zuhause, Zusammenhalt und Zukunft“.
Er hebt hervor, dass die Arbeit der Stadtteilkoordination, der beiden Quartiershausmeisterinnen sowie die aktive Mitwirkung unterschiedlichster Menschen und Institutionen im Netzwerk Westend und im Westendbeirat wesentlich zum Erfolg beitrügen.
Gemeinschaftsgarten und Quartiershausmeisterinnen als Beispiele
Zu den sichtbaren Entwicklungen der vergangenen Jahre zähle unter anderem der neue Gemeinschaftsgarten in der Vereinsstraße. Der Aufbau sei durch die Stadtteilkoordination begleitet worden. Hier zeige sich, wie zentrale Zukunftsthemen im Quartier weiterentwickelt würden.
Die beiden Quartiershausmeisterinnen würden über IFAK e. V. begleitet. Jan-Dirk Hedt von der BBG gGmbH erklärt, durch Mittel des Jobcenters und der Bochumer Beschäftigungsförderungsgesellschaft könnten sie „einen wichtigen Beitrag zur Nachbarschaftshilfe leisten“.
Durch ihre Präsenz im Quartier, ihre Ansprechbarkeit und ihre Unterstützung im Alltag stärkten sie „das Miteinander und fördern ein hilfsbereites, verlässliches und sauberes Wohnumfeld“, so Hedt.
Die Stadt mache damit deutlich, dass nachhaltige Quartiersentwicklung nicht allein von Investitionen lebe, sondern von kontinuierlicher Zusammenarbeit – und vom Engagement der Menschen vor Ort.
