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Ruhr Universität Bochum
Von zukunftsweisender Diversitätsmedizin über Spitzenforschung zur Jugendgesundheit bis hin zu Strukturwandel-Debatten auf Mark 51°7 bietet der Campus der Ruhr-Universität Bochum im kommenden Monat ein facettenreiches Programm.
Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) und ihr akademisches Umfeld präsentieren im November 2026 eine dichte Reihe hochkarätiger Fachveranstaltungen, Diskussionsrunden und Campus-Traditionen. Wissenschaftlerinnen, Studierende sowie die interessierte Stadtgesellschaft sind eingeladen, sich mit aktuellen medizinischen Fragestellungen, dem wirtschaftlichen Wandel des Ruhrgebiets sowie spirituellen Impulsen auseinanderzusetzen.
Medizinische Fachtagungen: Diversität und Jugendgesundheit
Den Auftakt macht am Mittwoch, 4. November 2026, das 3. Bochumer Symposium für Diversitätsmedizin im universitätseigenen Veranstaltungszentrum. Ausgerichtet wird die Fachtagung vom Institut für Diversitätsmedizin der RUB, das erforscht, wie biologische und soziokulturelle Einflussfaktoren die medizinische Evidenz und die Versorgungsrealität prägen. Ziel der Wissenschaftler ist es, praxisnahe Grundlagen für eine kontextbewusste Medizin in Forschung, Lehre und Patientenbehandlung zu etablieren.
Die Zukunft der jungen Generation steht am Mittwoch, 25. November 2026, von 17:00 bis 20:00 Uhr im Mittelpunkt: Das Katholische Klinikum Bochum vertritt die RUB beim Symposium des Westdeutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (WZKJ). Die Veranstaltung im Düsseldorfer Haus der Universität widmet sich den künftigen Herausforderungen der pädiatrischen Versorgung. Herzstück des Abends ist eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit Vertretungen aus Patientenverbänden, Politik, Wissenschaft und Krankenkassen.
Strukturwandel im Diskurs und Auszeit im Uni-Alltag
Ebenfalls am 25. November 2026 beleuchtet das sozialwissenschaftliche Alumni-Netzwerk SOPRA den regionalen Wandel. Unter dem Titel „Im Westen etwas Neues? – Wissen schafft Wirtschaft“ diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft ab 15:00 Uhr auf dem Campus im Gebäude GD (Raum 03/141). Am Beispiel des Innovationsquartiers Mark 51°7 – wo heute auf dem ehemaligen Opel-Areal mehr Menschen beschäftigt sind als zur Zeit der Automobilproduktion – erörtert das Podium, welche Schnittstellen zwischen Hochschulen, Gründerszene und regionalen Firmen nötig sind. Interessierte müssen sich bis zum 18. November anmelden.
Wer im Studien- und Arbeitsalltag eine Atempause sucht, ist beim traditionellen Universitätsgottesdienst am Dienstag, 17. November 2026, um 18:00 Uhr in der St. Augustinus-Kirche im Unicenter willkommen. Neben Predigten aus den Reihen der Evangelisch-Theologischen Fakultät prägen Universitätsmusikdirektor Nikolaus Müller sowie wechselnde Chöre und Instrumentalisten das anspruchsvolle musikalische Profil der Andacht. Im Anschluss lädt die Gemeinde zum geselligen Austausch bei Schnittchen und Getränken ein.
