
Nacht der offenen Kirchen 2026
(c) Sebastian Sendlak
Katholikenrat Bochum + Wattenscheid freut sich über mehr teilnehmende Kirchen und mehr Besucher der ökumenischen Kirchennacht 2026 – Neuauflage angedacht
„Gemeinsam in Vielfalt“, unter diesem Motto hatten am 5. September evangelische und katholische Kirchen und Verbände an 25 Standorten in Bochum und Wattenscheid ihre Türen zur „Nacht der offenen Kirchen“ geöffnet. Eröffnet wurde die stadtweite Kirchennacht durch ein ökumenisches Friedensgebet in der Pauluskirche, bei dem eine virtuelle Gebetsbrücke in Bochums Partnerstadt Donezk/Ukraine geschlagen wurde. Bei einem Reflektionstreffen im Kloster Stiepel blickten die Veranstalter jetzt zurück und voraus.
Veranstalter der Nacht der offenen Kirchen 2026 war erneut der Katholikenrat Bochum + Wattenscheid, der vorwiegend ehrenamtlich die ökumenische Kirchennacht mit den Kooperationspartnern der katholischen und evangelischen Kirchen als auch der ACK Bochum organisiert hatte. Der Zusammenschluss der katholischen Laien in der Stadt Bochum hatte am 19. Oktober die teilnehmenden Gemeinden, Pfarreien und Verbände zu einem Reflektionstreffen ins Kloster Stiepel eingeladen. Anschließend zog Katholikenratsvorsitzender Christian Schnaubelt gegenüber Bochum-Journal ein positives Fazit:
„Wir freuen uns, dass sich nicht nur die Anzahl der teilnehmenden Kirchen, Verbände und Kooperationspartner, sondern auch die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die auch aus anderen Städten angereist waren, gegenüber der letzten Kirchennacht erhöht hat. Zudem konnten unter anderem mit dem ökumenischen Friedensgebet in der Pauluskirche als auch mit den ökumenischen Angeboten in Langendreer und in Linden Akzente gesetzt werden, die das Motto ‚Gemeinsam in Vielfalt‘ aufgegriffen als auch unsere Verbundenheit mit den Christen in Donezk in der Ukraine ausgedrückt haben.“
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An dem ökumenischen Friedensgebet, welches den Auftakt der stadtweiten Kirchennacht 2026 bildete, hatten in der voll besetzten Pauluskirche auch Weihbischof Ludger Schepers vom Bistum Essen, Bürgermeisterin Martina Schnell von der Stadt Bochum und Bundestagsabgeordneter Max Lucks vom Zentralkomitee der Katholiken in Berlin teilgenommen. Über einen YouTube-Livestream wurde das Gebet auch in Bochums Partnerstadt Donezk in der Ukraine übertragen und mithilfe der Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. übersetzt. Die dortigen Katholiken bedankten sich mit einer emotionalen Textnachricht für die Verbundenheit und das gemeinsame Gebet für den Frieden.
„Unser Dank gilt unseren Kooperationspartnern, sowie allen Helferinnen und Helfern, ehrenamtlich wie hauptamtlich, die die Kirchennacht 2026 ermöglicht haben. Gemeinsam mit dem Sachausschuss Donezk des Katholikenrates werden wir weiterhin den Kontakt zu der katholischen St.‑Joseph-Gemeinde in Donezk aufrechterhalten.“
Neuauflage angedacht
„Nach den positiven Rückmeldungen von den teilnehmenden Gruppen sowie von den Besucher und Besucherinnen der Kirchennacht 2026 werden wir bei der Katholikenratsvollversammlung 2027 mit den katholischen Pfarreien und Verbänden über eine Neuauflage 2028/2029 beraten“, kündigte Christian Schnaubelt auf Bochum-Journal-Anfrage an. „Wenn die Beratungen positiv ausgehen, werden wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in der katholischen Stadtkirche Bochum + Wattenscheid, der evangelischen Kirche Bochum und dem Arbeitskreis Christlicher Kirchen Bochum über einen Termin für eine Neuauflage beraten. Wir spüren Rückenwind für unsere Idee, das Projekt „ökumenische Kirchennacht“ in Bochum und Wattenscheid regelmäßig durchzuführen.“
Medienpartner Bochum-Journal
Das Bochum-Journal war Medienpartner der Nacht der offenen Kirchen 2026 und hat nicht nur den Livestream des ökumenischen Friedensgebetes in der Pauluskirche (bisher 1.243 Zuschauer) durchgeführt, sondern auch in einem am 19. Oktober auf YouTube erschienenen Aftermovie einige Impressionen der #kirchennachtbowat festgehalten.
