Beitrag: 130 Jahre BOGESTRA: Fotoausstellung feierlich eröffnet
Preisträger der BOGESTRA Fotoausstellung zum 130. Jubiläum

(c) Sebastian Sendlak

Mit einem Fotowettbewerb feiert die BOGESTRA ihr 130. Jubiläum. Am 12. Oktober 2026 wurden die Siegerbilder im Foyer der Hauptverwaltung feierlich prämiert.

Aus Anlass des 130. Firmenjubiläums hat die BOGESTRA aktive sowie pensionierte Mitarbeitende dazu aufgerufen, persönliche Aufnahmen aus dem Unternehmensalltag einzureichen. Insgesamt 37 ausgewählte Fotografien sind nun im Rahmen einer Ausstellung im Foyer der Bochumer Hauptverwaltung an der Universitätsstraße zu sehen. Zur feierlichen Eröffnung am Nachmittag des 12. Oktober 2026 kamen Belegschaft, Ruheständler und Unternehmensführung zusammen. Die Vorstände Dr. Thomas Schaffer und Jörg Filter überreichten die Auszeichnungen an die Gewinnerinnen und Gewinner zweier Kategorien. Im Anschluss bot die Veranstaltung Raum für persönliche Erinnerungen und gemeinsame Fachgespräche über die Historie des Verkehrsunternehmens.

Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Foto-Ausstellung: 130 Jahre Bogestra
Fotos: Sebastian Sendlak

Einblicke in den Alltag und Hürden bei der Bildauswahl

Vorstand Dr. Thomas Schaffer betonte in seinem Grußwort, dass die Anzahl der ursprünglichen Einsendungen noch deutlich über den nun gezeigten Werken gelegen habe. Er habe sich sehr auf die Belegschaft gefreut und sei gespannt auf die Resonanz gewesen. Zugleich hob er hervor, dass man bei der Kuration unter den strengen Vorgaben des Datenschutzes habe leiden müssen, da bei vielen historischen Aufnahmen die Erlaubnis abgebildeter Personen fehle. Zudem habe das Kriterium der Selbstgemachtheit gegolten, weshalb reine Porträts aus früheren Zeiten seltener vertreten seien. Die finale Kollektion halte dennoch faszinierende Zeitzeugnisse fest, darunter eine Aufnahme der ersten Variobahn mit Nebel und Feuerwerk sowie historische Schneebilder.

Die Bewertung übernahm ein vierköpfiges Team aus der Belegschaft, das bewusst über das Organisationsgremium VK21 hinaus aufgestellt wurde. Das Gremium bewertete die Arbeiten anonymisiert, ohne Kenntnis der jeweiligen Urheber. Bei den prämierten Werken standen schließlich die atmosphärische Tiefe, das Gespür für besondere Momente und die handwerkliche Qualität im Fokus. Die Beteiligten hoben hervor, wie stark die Aufnahmen den Spagat zwischen technischer Dokumentation und gelebtem Arbeitsleben meisterten.

Auszeichnungen für historische und aktuelle Motive

In der Kategorie BOGESTRA heute sicherte sich Andreas Roy-Nass den dritten Platz. Die Jury lobte, dass mitten im belebten Alltag ein Moment der Ruhe entstehe und das Bild dazu einlade, die Umgebung aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Platz zwei ging an Thomas Klos für seine Aufnahme des Parkplatzes der Hauptverwaltung in einer Lichtstimmung zwischen Unwetter und Aufklaren, die alltägliche Betriebsamkeit in eine fast malerische Szenerie verwandle. Den Kategoriesieg holte Maciej Gera, dessen Werk mit klarem Bildaufbau und leuchtendem Herbstlaub als Kontrast zu den blauen Bussen überzeugte. Das Motiv mache aus einer alltäglichen Situation eine außergewöhnliche Momentaufnahme voller Stimmung.

In der historischen Kategorie BOGESTRA gestern setzte sich Wolfgang Szymkowiak durch. Die Jury begründete die Auszeichnung damit, dass das Gewinnerbild einen Blick zurück gewähre, der Geschichte lebendig werden lasse. Die Aufnahme biete einen authentischen Einblick in das Innere eines Busses aus vergangenen Tagen und mache ein Stück Verkehrsgeschichte greifbar. Besondere Details, Gestaltung und die spürbare Atmosphäre einer anderen Epoche lüden das Publikum zum aufmerksamen Betrachten ein. Die Ausstellung im Foyer der Universitätsstraße 58 bleibt für Interessierte ein sichtbares Zeugnis aus 130 Jahren Verkehrsbetrieb.

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