Beitrag: Areal am Glockengarten
2026-09 Pressemeldung UWG Freie Bürger-BSW – Glockengarten 01

(c) UWG Freie Bürger

VBW plant 40 Wohnungen – Ratsgruppe fordert Klarheit über Restflächen und Grünzug

Nach dem Rückbau des ehemaligen Alten- und Pflegeheims am Glockengarten steht fest, dass auf einem Teil des Geländes neuer Wohnraum entstehen soll: Die VBW kündigt am Bauzaun für das kommende Jahr den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 40 frei finanzierten Wohnungen an. Was jedoch mit den verbleibenden Arealen und Bestandsgebäuden geschieht, ist weiterhin unklar – weshalb die Ratsgruppe UWG Freie Bürger – BSW nun Transparenz von der Verwaltung fordert.

„Die Bürgerinnen und Bürger sollten wissen, was mit diesem wichtigen Grundstück passiert“, betont die Ratsgruppe in einer aktuellen Stellungnahme. Im Zentrum der Kritik stehen insbesondere das ungenutzte frühere SBO-Verwaltungsgebäude, die angrenzenden Parkplatzflächen sowie die historische Teich- und Grünanlage. Der Parkbereich ist gegenwärtig komplett eingezäunt, für die Öffentlichkeit versperrt und hinterlässt nach außen einen zunehmend vernachlässigten Eindruck.

Anfrage im Fachausschuss: Baupläne, Pflege und Zwischennutzung

Mit einer offiziellen Anfrage an den Ausschuss für Planung und Grundstücke fordert die Ratsgruppe nun konkrete Antworten der Stadtverwaltung auf folgende Kernfragen:

  • Geplante Nutzungskonzepte: Welche konkreten Pläne und städtebaulichen Nutzungen existieren für das ehemalige SBO-Gebäude, den Parkplatz und die Grünflächen?

  • Zeitplan und Maßnahmen: Wann ist mit weiteren Abriss-, Bau- oder Erschließungsschritten auf den Restflächen zu rechnen?

  • Pflegestandards und Instandhaltung: Welche Maßnahmen ergreift die Verwaltung, um eine Verwahrlosung des Geländes bis zum Baubeginn abzuwenden?

Öffnung der Teichanlage gefordert

Ein zentrales Anliegen der Kommunalpolitiker ist zudem die Zugänglichkeit des Naturraums. Bis endgültige bauliche Tatsachen geschaffen werden, sollte geprüft werden, ob die eingezäunte Teich- und Parkanlage temporär für das Quartier geöffnet werden kann.

„Es kann nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sein, wertvolle Grünflächen auf unbestimmte Zeit ungenutzt und abgesperrt zu lassen. Wir wollen deshalb Klarheit über die weitere Entwicklung und einen nachvollziehbaren Zeitplan“, fordert die Ratsgruppe mit Nachdruck.

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