
Schulwegsicherung Geschwindigkeitsmessung
Geschwindigkeitsmessung
Die Polizei im Ruhrgebiet schlägt Alarm: Das Polizeipräsidium Bochum warnt aktuell vor einer perfiden Betrugsmasche, die gezielt die Hilfsbereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern auf Parkplätzen in Bochum, Herne und Witten ausnutzt. Gleichzeitig zieht die Direktion Verkehr nach einer groß angelegten nächtlichen Schwerpunktkontrolle im Herzen der Bochumer Innenstadt eine deutliche Bilanz gegen rücksichtslose Verkehrsteilnehmer.
Manipulierte Lesegeräte: Wenn die Fünf-Euro-Spende zum teuren Betrug wird
Vermeintliche Spendensammler sprechen Passanten und Autofahrer auf Supermarkt- und Einkaufsparkplätzen an, um unter dem Vorwand wohltätiger Zwecke um Geld zu bitten. Neu und besonders tückisch ist dabei der Einsatz mobiler Kartenlesegeräte für bargeldlose Zahlungen per Bank- oder Kreditkarte. Während auf dem Display beispielsweise ein kleiner Betrag von fünf Euro angezeigt wird, buchen die Täter durch eine gezielte technische Manipulation im Hintergrund unbemerkt weitaus höhere Summen vom Bankkonto der Opfer ab.
Die Polizei rät eindringlich davon ab, Spenden an unbekannte Personen über mobile Bezahlterminals abzuwickeln. Bank- und Kreditkarten sollten niemals in fremde Hände gegeben werden. Zudem sollten Bürgerinnen und Bürger sich von Spendensammlern nicht unter Druck setzen lassen und ihre regelmäßigen Kontobewegungen auf verdächtige Buchungen überprüfen. Bei unberechtigten Abbuchungen sind das eigene Geldinstitut und umgehend die Polizei zu verständigen. Um die Bevölkerung flächendeckend zu sensibilisieren, hat die Bochumer Polizei flankierend ein kurzes Aufklärungsvideo auf ihren offiziellen Social-Media-Kanälen veröffentlicht.
137 Geschwindigkeitsverstöße bei nächtlicher Kontrolle auf der Viktoriastraße
Gleichzeitig sorgten die Einsatzkräfte der Direktion Verkehr in der Nacht von Freitag auf Samstag mit einer stationären Großkontrolle auf der Viktoriastraße für Recht und Ordnung. Die Beamtinnen und Beamten überprüften 43 Fahrzeuge sowie 50 Personen und deckten eine Vielzahl teils gravierender Verkehrsverstöße auf. Das Spektrum reichte von Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln über unerlaubte Handynutzung am Steuer bis hin zu gefährlichen Rotlichtverstößen.
Trauriger Spitzenreiter der Kontrollnacht waren massive Überschreitungen des Tempolimits: Insgesamt 137 Verkehrsteilnehmer waren deutlich zu schnell unterwegs. In einem Fall musste ein Fahrverbot verhängt werden, darüber hinaus stellten die Beamten ein Fahrzeug vor Ort sicher. Um das Gefahrenpotenzial auf den Straßen weiter einzudämmen, kündigte die Polizei an, derartige nächtliche Schwerpunktkontrollen im Stadtgebiet auch in Zukunft fortzusetzen.
