
Eröffnung des neuen Außengeländes am JUSH Hamme
(c) Dennis Yenmez/Stadt Bochum +++
Das rund 2.300 Quadratmeter große Außengelände des Jugend- und Stadtteilzentrums Hamme (JuSH) wurde in den vergangenen Monaten barrierefrei, bewegungsfreundlich und mit einer ansprechenden Bepflanzung umgestaltet. Im Rahmen des „Hammer Tages“ am Mittwoch, den 12. August 2026, gab Oberbürgermeister Jörg Lukat die neu konzipierte Fläche offiziell als „Begegnungsgarten“ frei.
Mitgestaltung durch Kinder und Jugendliche
Die Gestaltung des Außengeländes erfolgte unter aktiver Beteiligung der Besucherinnen und Besucher des Zentrums, insbesondere der Kinder und Jugendlichen. Zu den umgesetzten Wünschen gehören vielfältige Spiel- und Bewegungsangebote, Rückzugsorte sowie ein Natur- und Lernort.
Der neue Begegnungsgarten gliedert sich in verschiedene Nutzungsbereiche:
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Bewegungsangebote: Eine neue Ballspielfläche, eine Calisthenics-Anlage sowie eine Schaukel richten sich an unterschiedliche Altersgruppen.
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Natur und Lernen: Eine Forscherstation ermöglicht Kindern direkte Naturbeobachtungen vor Ort. Schattenspendende Bäume blieben erhalten, ergänzt durch neu angelegte Staudenbeete.
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Barrierefreiheit und Nachdrücklichkeit: Höhenunterschiede wurden durch eine offene Stufenanlage und barrierefreie Rampen ausgeglichen. Regenwasser von Dach und Terrasse versickert künftig über eine Rigole direkt auf dem Grundstück.
Nutzung für das Quartier und Finanzierung
An Werktagen steht das Areal vorrangig der täglichen Kinder- und Jugendarbeit des „JuSH“ zur Verfügung. Außerhalb dieser Betreuungszeiten kann der Garten von weiteren Gruppen sowie für Veranstaltungen im Stadtteil genutzt werden. Zudem dient das Gebäude als Bürgerhaus und beherbergt unter anderem die Bürgeretage mit Angeboten wie der Flüchtlingsberatung und dem Seniorennetzwerk.
Die Umgestaltung ist Bestandteil des Stadterneuerungsprozesses Bochum-Hamme. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 574.000 Euro. Davon wurden etwa 80 Prozent über Mittel der Städtebauförderung von Bund und Land finanziert, die verbleibenden 20 Prozent übernahm die Stadt Bochum.
