
Kaleidoskop: Geschichten und Gesichter – echt einzigartig und besonders
(c) Theater Traumbaum
Ein buntes und bewegendes Theaterprojekt des Theaters Traumbaum geht erfolgreich zu Ende – geschaffen von 14 Jugendlichen, die ihre eigenen Geschichten auf die Bühne brachten.
Eine intensive Sommerferienwoche voller Kreativität, Spielfreude und tiefgründiger Ideen fand im Bochumer Theater Traumbaum ihren krönenden Abschluss. Unter der Leitung von Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht erarbeiteten 14 Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren die eindrucksvolle szenische Collage „Kaleidoskop: Geschichten und Gesichter – echt einzigartig und besonders“. Das junge Ensemble brachte vor vollbesetzten Rängen eine Produktion auf die Bühne, die gleichermaßen berührte, zum Nachdenken anregte und beste Unterhaltung bot.
Eigenverantwortung und freie Kreativität statt starrer Skripte
Das Besondere an dem Ferienprojekt war sein konsequent partizipativer Ansatz. Anstatt vorgegebene Texte auswendig zu lernen, entwickelten die Teilnehmenden jedes Solo und jede einzelne Szene aus ihren eigenen Gedanken, Erfahrungen und Wünschen. Das Team des Theaters Traumbaum unterstützte die Gruppe mit professioneller Dramaturgie, um den schillernden Mosaiksteinen der Jugendlichen eine feste Form zu verleihen. Die Szenencollage setzte somit ein starkes und unübersehbares Zeichen gegen Vorurteile sowie für ein gleichwertiges, tolerantes Miteinander in der Gesellschaft.
Auch in der Ensemblearbeit spiegelte sich dieser Gedanke wider: Beim Theater Traumbaum gab es traditionell keine Nebenrollen. Jedes der 14 Nachwuchstalente brachte sich mit seinen individuellen Stärken gleichberechtigt in den kreativen Entstehungsprozess ein.
Tosender Applaus bei der Werkstattaufführung
Bei der abschließenden Werkstattaufführung zeigten die Nachwuchsschauspielerinnen und -schauspieler eine bewegende und zugleich humorvolle Show. Unterstrichen von ästhetischer Licht- und Tontechnik, setzte das professionelle Bühnenequipment die Jugendlichen gekonnt in Szene. Der langanhaltende, tosende Applaus von Familien, Verwandten und Freunden im Saal belohnte die Teilnehmenden für ihren leidenschaftlichen Einsatz.
Realisiert wurde das integrative Theaterprojekt in erfolgreicher Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Bochum. Die Finanzierung erfolgte über die Förderung des Landesprogramms „Kulturrucksack NRW 2026“.
