Beitrag: Heavy Metal und Popmusik beim zweiten Tag von Bochum Total
Chris Werner von Kuult auf der 1-Live-Bühne beim Bochum Total 2026.

(Foto: Jenny Musall)

Tausende Menschen feiern die Livemusik im Bermuda3Eck. Bands wie die Samurai Pizza Cats und Kuult sorgen für Stimmung auf den Bühnen in der Innenstadt.

Das Festival hat am Freitagabend bei bestem Sommerwetter weiter an Fahrt aufgenommen. Tausende Besucher drängten sich durch die Straßen der Bochumer City, um die kostenlosen Konzerte zu verfolgen. Auf den verschiedenen Bühnen präsentierten die Künstler ein abwechslungsreiches Programm von Metalcore bis Folk-Rock. Die Resonanz des Publikums war von den frühen Abendstunden an auf dem gesamten Gelände spürbar.

Enemy Inside und die Samurai Pizza Cats auf der Radio-Bob-Bühne

Auf der Radio Bob-Bühne machten Enemy Inside den Anfang und legten trotz eines kurzen Sets einen Auftritt hin, allerdings haben die Fans vom ersten Augenblick an mitgemacht. Die Musiker trafen direkt den Nerv des Publikums, das die Songs lautstark unterstützte. Nach dem Konzert zog die Band ein positives Fazit über den Zuspruch in der Stadt. „Stimmung war super, die Leute haben mitgemacht und auch gemosht. Es hat daher sehr viel Spaß gemacht,“ sagt Nastassja Giulia von Enemy Inside nach dem Konzert.

Als Headliner auf der Radio-Bob-Bühne folgten schließlich die Samurai Pizza Cats aus Castrop-Rauxel. Die Band nutzte die geografische Nähe für eine humorvolle Begrüßung der wartenden Menge. „Wir haben die lange Anfahrt von 22 Minuten für Euch in Kauf genommen, nur um hier zu spielen“, scherzt Sänger Sebastian Fischer. Das Quartett präsentierte dem Publikum eine Mischung aus bekannten Stücken und brandneuem Material. Die Band hat inzwischen ihr zweites Studioalbum „Press Start“ veröffentlicht und hat entsprechend Songs vom neuen Album gespielt. Die Menge vor der Bühne hat gleich bei den ersten Takten der Metalcore-Trancecore-Truppe mitgesungen und gemosht.

Deutsche Popmusik von Kuult begeistert das Publikum bei 1Live

Auf der 1-Live-Bühne haben die Essener von Kuult ihren Auftritt gehabt. Die Band etablierte sofort einen direkten Draht zu den Festivalbesuchern vor der Open-Air-Bühne. Gleich von Anfang an hat Sänger Chris Werner die Menge im Griff gehabt und sie aufgefordert, mitzusingen und zu klatschen. Die Aufforderungen des Frontmanns zeigten über das gesamte Konzert hinweg Wirkung. „Zeigt Eure Hände“, war oft zu vernehmen.

Den letzten Act hat es auf der Sparkassen-Bühne gegeben. Hier haben die Feuersteins den Fans mit ihrem Folk-Rock-Sound eingeheizt. Die Gruppe trat in einer erweiterten Besetzung auf, was den Klang der Stücke auf dem Festivalgelände sichtlich veränderte. Dieses Mal hatten Emily und Gunter Feuerstein Unterstützung am Bass und an den Percussion. Die Musiker nutzten die Gelegenheit, um dem Publikum eine aktuelle Produktion vorzustellen. „Wir haben letztes Jahr ein Lied geschrieben, das wir auch veröffentlicht haben. Bei Familienfeiern wird das oft gespielt. Hier ist Feuer“, kündigt Emily die neue Single an.

Die Musik kam auch hier gut an. Entsprechend ist ein schöner Tag auf dem Festival dennoch mit einem Zwischenfall. Im Threesixty hingegen hat es einen medizinischen Notfall auf der Bühne während des Auftritts von Doris Deluxe gegeben, weshalb die Show abgebrochen werden musste. An dieser Stelle wünschen wir gute Besserung.

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