
Trainingsauftakt in Bochum mit Cheftrainer Uwe Rösler
(c) Sebastian Sendlak
Auftakt anne Castroper: Cheftrainer Uwe Rösler versammelt sieben Neuzugänge und ein großes Talente-Aufgebot im Ruhrstadion. Zeitgleich verpasst der Verein seiner medizinischen Abteilung eine hochprofessionelle Strukturreform.
Der VfL Bochum 1848 ist offiziell in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit gestartet. Bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke baten Cheftrainer Uwe Rösler und die Vereinsführung am Donnerstagmorgen, 25. Juni 2026, zur ersten Trainingseinheit im Vonovia Ruhrstadion. Rund 250 treue VfL-Fans ließen sich das erste Aufgaloppieren auf der Nordtribüne nicht entgehen. Neben einem runderneuerten Kader präsentierte der Club abseits des Rasens ein komplett neues medizinisches Konzept.
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Rösler bittet zum Schwitzen: Sieben Neue und viele Talente auf dem Rasen
Vor dem Gang auf das Grün versammelte sich das gesamte Team zu einer internen Kabinenansprache, bei der neben Cheftrainer Uwe Rösler auch Ilja Kaenzig und Simon Zoller ein paar Worte an Spieler und Staff richteten.
Insgesamt 18 Feldspieler und vier Torhüter absolvierten schließlich die schweißtreibende Einheit auf dem Rasen. Darunter befanden sich auch die sieben externen Neuzugänge, die sich erstmals den Fans zeigten: Yigit Karademir, Enis Cokaj, Manuel Mbom, Berkan Taz, Michael Steinwender, Daniel Hanslik und Babis Drakas. Zudem zog Rösler einen großen Schwung an eigenen Talenten hoch (Finn Kotyrba, Tom Meyer, Luis Pick, Alessandro Crimaldi, Lasse Isbruch und Aurel Wagbe).
Die Personalien beim Auftakt im Überblick:
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Individuelles Training: Mats Pannewig, Maxi Wittek, Gerrit Holtmann, Mikkel Rakneberg und Darnell Keumo arbeiteten in der Kabine beziehungsweise im Kraftraum.
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Rückkehrer: Leihrückkehrer Samy Bamba stand voll mit auf dem Platz.
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Freigestellt: Mathis Clairicia und Ibrahim Sissoko fehlten – beide wurden für finale Vertragsgespräche mit anderen Vereinen freigestellt.
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Beim DFB: Eigengewächs Kacper Koscierski fehlt komplett, da er mit der deutschen U19-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teilnimmt.
Der Zeitplan für die Profis bleibt mörderisch: Nach der Krafteinheit am Donnerstagnachmittag folgen intensive Einheiten am Freitag und Samstag, ehe am Sonntag nach einer weiteren Trainingseinheit das erste Testspiel gegen die Vonovia Allstars steigt.
Strukturreform: Medizin, Athletik und Ernährung unter zentraler Führung
Parallel zum Trainingsauftakt stellt der VfL Bochum 1848 seine medizinische Abteilung komplett neu auf. Um die Betreuung im modernen Profisport auf ein Top-Niveau zu heben, werden die Bereiche medizinische Versorgung, Rehabilitation, Athletik, Leistungsdiagnostik und Ernährung erstmals in einer vereinsübergreifenden Organisationsstruktur zusammengelegt. Diese gilt einheitlich für den Lizenzbereich, das Talentwerk sowie den Frauenfußball.
Die neu geschaffene Schlüsselposition des Leiters Medizin & Performance übernimmt Dr. Ghani Hilal (Leitender Arzt beim Premium-Partner Universitätsklinikum Knappschaft Kliniken). Er verantwortet ab sofort die gesamte strategische und operative Ausrichtung.
Das neue Kompetenzteam im Lizenzbereich:
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Physiotherapie & Reha: Maximilian David übernimmt die operative Verantwortung in der Physio und bildet mit Reha-Trainer Mathis Beckmann die Schnittstelle zur sportlichen Belastungssteuerung. Fabian Sklareck und Saša Zivanović komplettieren das Physio-Team.
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Athletik & Diagnostik: Björn Kadlubowski (Leiter Athletik) und Rexhep Kushutani (Leistungsdiagnostik) steuern das datenbasierte Training.
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Ernährung: Alexander Bülow betreut die Profis als individueller Ernährungsberater.
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Ganzheitlicher Ansatz: Die Praxis „benne*fit“ von Osteopath und Heilpraktiker Benedikt Oppenhäuser wird fest in das medizinische Netzwerk integriert.
Während Mark Sandfort weiterhin als Mannschaftsarzt der Profis fungiert, endet die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Leiter Physio & Reha, Maik Liesbrock, nach sechs Jahren einvernehmlich. Der Verein bedankte sich ausdrücklich bei ihm für seine geleistete Arbeit, unter anderem beim Bundesliga-Aufstieg.
Durchgängige Standards für Nachwuchs und Frauen
Die Strukturreform wird lückenlos nach unten durchgezogen. Im Talentwerk übernimmt Dr. Hannes Pöttgen (Knappschaft Kliniken) den Posten des Mannschaftsarztes, kongenial unterstützt von Physiotherapie-Leiter Nils Göbel. Bei den VfL-Frauen zeichnet künftig Dr. Nadine Pudlik als Mannschaftsärztin für die medizinische Sicherheit der Spielerinnen verantwortlich.
