Beitrag: Junge Stimmen fordern mehr Rückhalt in der Bochumer Politik
(c) Kinder- und Jugendring Bochum e.V.

Große Debatte im O-Werk bringt den Nachwuchs und die Fraktionen an einen Tisch. Die Jugend formuliert klare Erwartungen für ein besseres Leben im Revier.

125 Jugendliche und junge Erwachsene haben am 02. Juni 2026 an der jugendpolitischen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen und des Kinder- und Jugendrings „Jugend trifft Politik – Politik trifft Jugend“ im O-Werk teilgenommen und mit 25 Bezirkspolitiker_innen von der SPD, der CDU, den Grünen, den Linken, der FDP und der UWG diskutiert, wie Bochum noch attraktiver für junge Menschen werden kann. Der moderne Veranstaltungsort auf dem ehemaligen Opel-Gelände bot den idealen Rahmen für diesen intensiven und ehrlichen Austausch. Die rege Beteiligung zeigt deutlich, dass die junge Generation im Ruhrgebiet ihre Zukunft aktiv mitgestalten möchte. Über mehrere Stunden hinweg wurden konkrete Probleme benannt und hitzige Debatten über die Stadtentwicklung geführt.

Jugend trifft Politik im O-Werk Bochum bei großer Debatte

Das direkte soziale Umfeld, vielfältige Freizeitangebote in den Stadtteilen, ein leistungsfähiger und kostengünstiger ÖPNV, gute und sichere Radwege, bezahlbare Wohnungen und ein solidarisches Miteinander sind für Jugendliche und junge Erwachsene besonders wichtig. In Kleingruppen hatten die Teilnehmenden die Chance, ihre Sorgen direkt bei den Mandatsträgern zu platzieren. Viele Abgeordnete zeigten sich beeindruckt von der tiefen Sachkenntnis und dem großen Engagement der jungen Bochumer. Die Themen reichten von der Taktung der Busse bis hin zu fehlenden Treffpunkten am Abend.

Damit auch in Zukunft gute politische Bildungsarbeit möglich ist, fordern sie zusätzliche finanzielle Mittel für die Bochumer Kinder- und Jugendarbeit. Die Kürzungen der vergangenen Jahre haben in vielen Einrichtungen spürbare Spuren hinterlassen, die nun dringend ausgeglichen werden müssen. Ohne eine verlässliche Förderung drohen wichtige Angebote im Quartier dauerhaft wegzubrechen. Die anwesenden Politiker versprachen, die Forderungen mit in die anstehenden Haushaltsberatungen der Bezirksvertretungen zu nehmen.

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