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Ruhr Universität Bochum
Ein wichtiges Werk über die Krise der Jugend wird in Bochum diskutiert. Drei bekannte Professoren stellen ihre brisante Analyse im Hörsaal vor.
Am 17. Juni 2026 stellen die Wissenschaftler Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier ihr Buch im Hörsaal HGD 20 an der Ruhr-Universität vor. Drei Autoren, ein wichtiges Thema: Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (TU Dortmund), Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach (FH Münster und RUB) und Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier (RUB) haben gemeinsam das Buch „Kinder: Minderheit ohne Schutz“ geschrieben. Es ist 2025 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und war für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert. Die renommierte Veröffentlichung hat in der Fachwelt und in den Medien bereits für heftige Diskussionen über die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland gesorgt. Nun kehren die Forscher an ihre akademische Wirkungsstätte im Ruhrgebiet zurück, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Wissenschaftler diskutieren über Kinderrechte an der Ruhr-Universität Bochum
Am 17. Juni 2026, 18 Uhr, stellen die drei Autoren ihr Buch vor. Die Veranstaltung findet auf Einladung des Alumni-Vereins SOPRA und in Zusammenarbeit mit ZEFIR (Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung) an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität im Hörsaal HGD 20 statt; Louisa Anna Süß moderiert. Für Kinder und Jugendliche ist der Krisenzustand zum Normalzustand geworden. Die junge Generation wird politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt. Durch die Pandemie, Bildungskrisen und die Inflation hat sich die Lage in den vergangenen Jahren im gesamten Revier noch einmal drastisch verschärft.
Kinder müssen ins Zentrum des politischen und gesellschaftlichen Denkens gerückt werden. Das Buch vereint eine umfassende Problemanalyse mit vielen Lösungsansätzen. Die Herausforderung ist so groß, dass alle einen Beitrag leisten können. Genau diese Gemeinschaftsaufgabe wollen die drei Professoren an dem Abend in Bochum genauer beleuchten. Sie zeigen auf, wie Städte und Gemeinden im Ruhrgebiet ihre Prioritäten verschieben müssen, um den Jüngsten wieder eine echte Perspektive zu bieten.
Anmeldung für die kostenlose Lesung in Querenburg im Juni
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Veranstalter bitten um Anmeldung bis zum 12. Juni. Das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung rechnet mit einem vollen Hörsaal, da das Thema vielen Menschen unter den Nägeln brennt. Die Diskussion bietet eine seltene Gelegenheit, mit drei der profiliertesten Sozialforschern des Landes direkt ins Gespräch zu kommen. Nach dem offiziellen Teil und der Moderation durch Louisa Anna Süß wird der Raum für Fragen aus dem Publikum geöffnet. Alle Interessierten, von Studierenden über Lehrkräfte bis hin zu betroffenen Eltern, sind herzlich willkommen.
